William Morris

                 1870

Englischer Kunsthandwerker, Sozialreformer und Schriftsteller; einer wohlhabenden Familie entstammend, besuchte er das Exeter College an der Universität Oxford. Dort wurde er von den Ideen John Ruskins beeinflußt und schloß mit Dante Gabriel Rossetti, Edward Burne-Jones, Ford Madox Brown und Philip Speakman Webb (*1831, †1915) Freundschaft, die ab 1861 in der von ihm gegründeten und geleiteten kunstgewerblichen Werkstätten Morris, Marshall, Faulkner & Co. in Upton Mitarbeiter wurden. Morris war einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, der die Kunst vom Handwerk her erneuern wollte. Alle Bereiche umfaßten seine Arbeiten: so wurden neben Tapeten, Dekorationsstoffen, Möbeln, Gläsern und Kacheln in von der Gotik abgeleiteter Form- und Liniengestaltung in den Werkstätten ab 1878 auch Bildteppiche mit orientalischen Mustern hergestellt, die sog. Hammersmith-Teppiche. Zugleich verfolgte er sozialreformerische Absichten, da er den Zusammenhang von Industrialisierung, Zusammenbruch der sozialen Ordnung und Geschmacksverfall erkannte. Folgerichtig gehörten er und seine Tochter May mit zu den ersten britischen Sozialisten. Er wandte sich gegen die maschinelle Herstellung kunstgewerblicher Gegenstände und forderte die Wiederbelebung des Kunsthandwerks. Seine Idealvorstellung einer Gesellschaft beschrieb er in seinem utopischen Roman News from Nowhere. Daneben widmete er sich auch der Malerei und stand den Präraffaeliten nahe. 1891 gründete Morris die Kelmscott Press, für die er selbst Typen und Holzschnittbuchschmuck entwarf. Als Begründer des Arts and Crafts Movement übte er großen Einfluß auf die Entwicklung des Jugendstils auf dem Kontinent aus.

Artischocke, Entwurf einer Tapete von John Henry Dearle für William Morris & Co. (~1897)

 

 

 

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Kelmscott, Saint George's Church Cemetery

Florenz, Chiesa di Ognissanti

Bilder: Dieter Georg (01/2007)

Frankfurt am Main, Bornheimer Friedhof

Cefischer eigentl. Carl Ernst Fischer

 

Deutscher Zeichner, Illustrator und Plakatkünstler; arbeitete ab 1937 für die Frankfurter Illustrierte als Redakteur und Illustrator. Als er im Zweiten Weltkrieg bei Fulda beide Arme verlor, lernte er mit dem Mund zu malen, so daß er ab 1948 wieder als Illustrator für die Zeitschrift arbeiten konnte. Bekannt wurde er durch seine populären Bildgeschichten, die den Kater Oskar zum Mittelpunkt hatten und die ab 1954 auch in Buchform erschienen.

Werke u.a.: Ping und die Schatzinsel, Oskar der Familienvater: Die Abenteuer des Katers Oskar in lustigen Bildern, Frech wie Oskar: weitere Abenteuer von Oskar, dem Familienvater, Oskar ist der Größte.

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Bilder: Uwe Schipper (02/2007)

Jan Vermeer eigentl. Johannes Vermeer (gen. Vermeer van Delft)

 

Niederländischer Maler; einer der bedeutendsten niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts. Über sein Leben ist wenig bekannt, und von seinen schätzungsweise 60 Gemälden sind auch nur 35 als eigenständige Arbeiten identifiziert; zudem konnte eine chronologische Zuordnung nur mittels Stilvergleichs vorgenommen werden. Als Lehrer kommen Carel Fabritius (*1622, †1654) und Pieter de Hooch (*1629, †1684) infrage, zumindest sind Vermeers Werke von deren Stil beeinflußt. 1653 wurde er Mitglied der Delfter Malergilde (1663 und 1670 auch deren Vorsteher). Vermeer malte v.a. Genrebilder, Einzelfiguren oder Gruppen in Tatenlosigkeit Mädchen mit dem Perlenohrgehänge ca. 1665verharrend oder aber auf eine Tätigkeit konzentriert. Bei der perspektivischen Konstruktion des Bildraumes bediente Vermeer sich vermutlich der Camera obscura und anderer Hilfsmittel. Vermeer hat vermutlich auch als Kunsthändler sein Geld verdient.

Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge (ca; 1665)

 

 

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Delft, Oude Kirk

Hinweis: Die kleine Platte (Bild oben) bedeckte das ursprüngliche Grab; umgebettet wurde Vermeer später unter die große Platte.

Bild: Holger Rüdiger (02/2007)

Wilhelm Lehmbruck

 Selbstbildnis (1902)

Deutscher Bildhauer; bedeutender Vertreter der expressionistischen Plastik; arbeitete von 1910 bis 1914 in Paris, wo ihn Henri Matisse, Alexander Archipenko, Constantin Brancusi, Amedeo Modigliani und Aristide Maillol beeinflußten. Seine überlängten, feingliedrigen Figuren tragen stark sinnbildhafte Züge. Wichtige Arbeiten (u.a. Große Kniende, 1912; Der Gestürzte, 1916) bilden den Grundstock des 1964 gegründeten Wilhelm-Lehmbruck-Museums in Duisburg. Die Werke Lehmbrucks, der in den Freitod gegangen war, wurden während des Dritten Reichs von den Nationalsozialisten zu “Entarteter Kunst” erklärt.

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Bild: Liz Smith (06/2008) flickr.com
Bild: Chris J. Kid (11/2006)
Bilder: Hartmut Riehm (03/2007)

Pierre Cécile Puvis de Chavannes

Französischer Maler; kam 1844 nach Paris, wo er bei Eugène Delacroix und Thomas Couture (*1815, †1875) studierte. Bekannt wurde er, nachdem die französische Regierung eines seiner Werke erwarb. Obwohl er zusammen mit Romantikern studierte, wird sein Werk dem Symbolismus zugerechnet, und ihm wird Einfluß auf eine ganze Generation zugesprochen. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören die Genoveva-Zyklen Kindheit der heiligen Genoveva (1876-77) und Genoveva als Schutzheilige von Paris (1897-98), die sich im Panthéon in Paris befinden, sowie Der heilige Hain der Künste und der Musen (1844-87, Musée des Beaux-Arts, Lyon). Er schuf Szenen in gedeckten Farben, in denen von klassischen Vorbildern inspirierte Figuren in idealisierten Landschaften dargestellt sind.

Er hatte eine Affaire mit Suzanne Valadon, einem seiner Modelle, die zugleich eine der führenden Künstlerinnen ihrer Zeit war.

Suzanne Valadon (pinxit Henri de Toulouse Lautrec)

 

 

   

L'Espérance - Die Hoffnung (1872)

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Neuilly-sur-Seine, Alter Friedhof (Ancien Cimetière)

Christian Rohlfs

 

Deutscher Maler und Grafiker; besuchte ab 1870 die Kunstschule in Weimar, an der er später als Dozent tätig werden sollte. 1901 erhielt er einen Ruf an die Folkwang-Schule in Hagen. In den 1880er Jahren verarbeitete er in seinen Landschaftsbildern zunächst die Anregungen, die er aus dem französischen Impressionismus empfangen hatte, wandte sich jedoch gegen 1910 der expressionistischen Darstellungsweise zu, die er zu einer eigenständigen lyrischen Form weiterentwickelte. Besonders nach einer Italienreise im Jahr 1927 gelangte er zu einer vergeistigten, visionär wirkenden Malweise. Während seiner letzten Lebensjahre, die er in Ascona verbrachte, entstanden lichtdurchflutete Blumen- und Früchtestilleben in gelben, tiefbraunen und gedämpften blauen Farbtönen. Während des Dritten Reichs waren seine Werke als “entartet” verfemt.

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Hagen OT Delstern (Westf.), Friedhof

Bilder: Jochen Kliebisch (03/2007)

Loriot eigentl. Bernhard-Viktor (Vicco) Christoph Carl von Bülow

2005Bild: Massimovonpontifex no_copyright

 

Deutscher Karikaturist, Regisseur und Schauspieler; Sohn des Polizeimajors Johann-Albrecht von Bülow; nach der Scheidung der Eltern und dem frühen Tode der Mutter wuchsen er und sein jüngerer Bruder ab 1927 bei der Großmutter und der Urgroßmutter in Berlin auf, bis sie 1933 wieder zu ihrem wiederverheirateten Vater kamen. 1941 legte er am humanistischen Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart das Notabitur ab und war an der Ostfront als Offizier der Wehrmacht eingesetzt. 1946Loriot-Zeichnung, Privatbesitz Harmsen machte er in Northeim am Gymnasium Corvinianum nochmals das Abitur und studierte - schon als Schüler hatte er gerne gezeichnet - von 1947 bis 1949 Malerei und Grafik an der Kunstakademie in Hamburg.

Loriot-Zeichnung (Privatbesitz Harmsen)

1950 arbeitete Loriot, wie er sich nun nach der französischen Bezeichnung für den Pirol, dem Wappenvogel der Bülows nannte, als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin Die Straße, bis ihn Henri Nannen für das Wochenmagazin Stern engagierte. 1954 erschien im Züricher Diogenes Verlag Loriots erster eigener Cartoonband Auf den Hund gekommen; ab 1955 zeichnete er auch für die Zeitschrift Quick. 1957 in Frank Wisbars Film Haie und kleine Fische (1957) und 1959 in Bernhard Wickis Antikriegsfilm Die Brücke war er jeweils in sehr kurzen Szenen zu sehen. Ab 1967 moderierte er die von der ARD produzierten Fernsehsendung Cartoon, für er als Autor seine heute berühmten gezeichneten Geschichten Der Kunstpfeifer, Auf der Rennbahn (mit dem O-Ton von Wilhelm Bendow: “Ja, wo laufen sie denn?”), Möpse auf dem Mond oder Der Familienbenutzer vorstellte. 1971 kam der TV-Hund Wum, ausgestattet mit der Stimme seines Schöpfers, auf die Bildsschirme, der gemeinsam mit dem Elefanten Wendelin in Wim Thoelkes ZDFfm-Quizshow Drei mal Neun für die Benefizsendung Aktion Sorgenkind warb (“Thööööölke!”).

Bild: Deutsche Post (2011)

1991 kam sein zweiter Spielfilm Pappa ante portas in die Kinos, zu dem er das Drehbuch geschrieben hatte, in dem er die Hauptrolle spielte und bei dem er auch Regie führte, nachdem bereits 1988 sein Film Ödipussi (“Sag' nicht immer Pussi zu mir!”) mit großem Erfolg gelaufen war; in beiden Filmen war seine Partnerin Evelyn Hamann. Unvergessen bleiben auch seine Sketche (“Sagen Sie jetzt bitte nichts!”) mit Evelyn Hamann, mit der er oft gemeinsam auf dem grünen Sofa saß. Loriot schuf eine Reihe von Charakteren, mit denen er das Publikum zum Lachen brachte: Herr Müller-Lüdenscheidt, Herr Blümel, Erwin Lindemann, Familie Hoppenstedt, die Steinlaus, die sogar Eingang in den Pschyrembel fand. Und Sätze wie “Hildegard, warum sagen Sie denn jetzt nichts”, “Früher war mehr Lametta” oder nur das kurze “Ach was!” werden in Erinnerung bleiben.

Seinen Ruhestand verbrachte Loriot - umgeben von einem ganzen Rudel Möpsen, ohne welche “ein Leben zwar möglich, aber sinnlos wäre” - am Starnberger See.

Auszeichnungen u.a.: Adolf Grimme-Preis (1968), Goldene Kamera (1969), Rose D’or de Montreux (1972), Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (1974).

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Berlin OT Charlottenburg, Waldfriedhof Heerstraße

Duisburg, Waldfriedhof

Bild: Peter E. Seeber (11/2011)
Bild: Peter E. Seeber (11/2011)
Bilder: Hans-Christian Seidel (11/2011)

Sandro Botticelli eigentl. Allessandro di Mariano Filipepi

Selbstbildnis

botticelli_us

Italienischer Maler; lernte zunächst die Goldschmiedekunst, wandte sich dann aber der Malerei zu. Ab 1464 arbeitete er für drei Jahre in der Werkstatt Filippo Lippis (*~1406, †1469) in Prato (Lippis Sohn Filippino wird später seinerseits in Botticellis Werkstatt lernen und arbeiten), in der er u.a. unter dessen Einfluß eine Reihe von Madonnenbildern, darunter die Madonna con Bambino e due angeli, schuf. 1470 eröffnete er eine eigene Werkstatt. 1481 erhielt er zusammen mit anderen Künstlern von Papst Sixtus IV. den Auftrag, in der “Capella Sistina” in Rom Porträts früherer Päpste anzufertigen. Nach seiner Rückkehr erfuhr er eine besondere Förderung durch Lorenzo de' Medici und genoß dadurch idealen Voraussetzungen für die Schaffung zahlreicher Meisterwerke. Als Dank verewigte er die Familie der Medicis symbolisch-bildnerisch. Auch stand er dessen Humanistenkreis nahe, gehörte jedoch später zu den Anhängern des Dominikanermönchs und Bußpredigers Girolamo Savonarola (*1452), der ein Gegner der Medicis war und der 1498 in Florenz auf der Piazza della Signoria auf einem Scheiterhaufen dem Feuer übergeben wurde. Botticelli entwickelte eine streng stilisierende, durch die belebte Linie bestimmte Formensprache, in der sich Wirklichkeitsnähe und zarte, vergeistigte Schönheit durchdringen. Neben religiösen Bildern malte er poetisch empfundene Darstellungen allegorisch-mythologischer Art nach antiken Quellen und zeitgenössischen Dichtungen, wie z.B. seine Federzeichnungen zu Dantes Göttlicher Komödie, die zwischen 1482 und 1503 entstanden. Lt. Vasari (*1511, †1574) soll Botticelli im Alter als ein verarmter Mann auf Krücken durch die Stadt gehumpelt sein.

   
La nascita di Venere, 1485

     La nacita di Venere (Die Geburts der Venus, 1485)

 

Venere e Marte (Venus und Mars, 1485-86)

La Primavera (Der Frühling, um 1482/1487)

Anbetung der Könige, 1475-76 (am rechten Bildrand hat sich Botticelli mit ins Bild gesetzt)

Werke u.a.: Anbetung der Könige (um 1475; Florenz, Uffizien), Der Frühling (um 1478; ebenda), Madonnenbilder (ebenda und Berlin, Gemäldegalerie), Fresken in der Sixtinischen Kapelle des Vatikans (1481-83).

Inschrift: Sepulcrum Marini Filipepi & filiorum (Grab des Marinus Filipepi und (seiner) Söhne.

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Norbert Schrödl

 

 

Deutscher Maler österreichischer Herkunft; Sohn eines Elfenbeinschnitzers und Bildhauers; mit zehn Jahren erhielt Schrödl in Sankt Petersburg, wo sein Vater am Hofe des Zaren zu jener Zeit engagiert war, Kunstunterricht durch den aus Ungarn stammenden Maler Mihály Zichy, der dort seit 1847 als Hauslehrer der Zarentöchter lebte und später unter Zar Alexander II., zum Hofmaler avancierte. 1854 war Schrödl in Paris und besuchte dort Vorbereitungskurse der École des Beaux-Arts. Als sich im darauffolgenden Jahr seine Familie in Frankfurt am Main niederließ, wurde Schrödl dort Schüler von Jakob Becker. Dieser vermittelte ihm die ersten Kontakte nach Kronberg und der dortigen Malerkolonie. Zwischen 1863 und 1868 lebte und wirkte Schrödl zunächst wieder in Paris. Dort fiel er bald dem Mäzen, HBild: KN (26.06.2015)erzog Charles Tascher de la Pagerie auf, der ihm lukrative Aufträge für Portraits vermitteln konnte.

Ehemaliges Haus Schrödls in Kronberg, in dem er von 1889 bis 1912 lebte und arbeitete

 Im Sommer 1868 ließ er sich in Berlin nieder. Bis 1874 lebte und wirkte er hier als gefragter Portraitist, bevor er 1874 Berlin wieder verließ und nach Italien reiste; erst 1877 kehrte er nach Deutschland zurück. Ab 1880 lebte Schrödl abwechselnd in Frankfurt am Main und im nahe gelegenen Kronberg. Erst 1887 ließ er sich endgültig in der Stadt am Rande des Taunus nieder. Als 1888 Kaiserin Viktoria, die Mutter Kaiser Wilhelms II., nach dem Tode ihres Gemahls Kaiser Friedrich III, (das damalige Kronprinzenpaar hatte er bereits in Berlin kennengelernt), ihren Witwensitz Schloß Friedrichshof (heute Schloßhotel Kronberg) bezog, bat sie Schrödl, ihr Malunterricht zu geben. Er bezog ein großes Haus in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft in der Kronberger Hainstraße und war bis zu ihrem Tode im Jahre 1901 ihr Lehrer und zugleich Kritiker.

Ab 1894 war Schrödl Präsident der Frankfurter Künstlergesellschaft.

Verheiratet war Norbert Schrödl mit Else née Müller, Tochter des Arztes, Dichters und Mitglieds des Vorparlaments in der Frankfurter Paulskirche Wolfgang Müller von Königswinter.

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Bilder: KN (07.06.2015)

Frankfurt am Main, Hauptfriedhof

Georges Wolinski

 

 

Französischer Comiczeichner tunesischer Herkuft; kam mit seinen Eltern 1946 nach Paris; begann 1960 nach einem abgebrochenen Architekturstudium in Paris Comicstrips für die Satirezeitschrift L’hebdo Hara-Kiri zu zeichnen und war ab 1968 auch für das satirische Magazin L’Enragé und ab 1970 für Actuel tätig. Ab 1977 zeichnete er zudem regelmäßig Cartoons für die Tageszeitung L’Humanité. Auch in der Tageszeitung France Soir und der Satirezeitschrift Charlie Hebdo, dem wöchentlichen Nachfolger von Hara-Kiri. erschienen seine Karikaturen Bei Charlie Hebdo, wo er von 1970 bis 1981 rédacteur en chef war, wurden seine Werke gedruckt, zu denen insbesondere Monsieur, eine Serie kurzer Comicstrips, in denen sich zwei Franzosen – ein konservativer ”Alleswisser“ und sein Konterpart, ein opportunistischer Stichwortgeber –, die von Wolinski mit nur wenigen Strichen, aber viel Text skizziert wurden, über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen unterhalten, zählten. Wolinski war eines von fünf Opfern des islamistisch motivierten Terroranschlags auf die Redaktion der Zeitschrift Charlie Hebdo, der in den Vormittagsstunden des 7. Januar 2015 stattfand; insgesamt kamen 12 Personen bei dem Anschlag zu Tode.

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Paris, Cimetière du Montparnasse

Bilder: Herbert Herterich (05/2015)
Bildende Künste XXXIX

Omnibus salutem!