Bilder: Matthias Bauer (11/2008)

Wilhelm von Rümann (seit 1891)

 

Deutscher Bildhauer; studierte von 1872 bis 1874 an der Akademie der Bildenden Künste (ABK) in München, danach bis 1880 bei Michael Wagmüller. Ab 1887 lehrte er als Professor an der ABK München. Neben zahlreichen Grabmälern auf dem Alten Südlichen Friedhof in München schuf er viele noch im heutigen Stadtbild vorhandene Skulpturen: Denkmäler für Georg Simon Ohm (1895, im Hof der TU), Max Josef von Pettenkofer (1909) und Karl Effner (1886) am Maximiliansplatz (dem heutigen Lenbachplatz) oder den Puttenbrunnen am Friedensdenkmal in der Prinzregentenstraße, der sich urspr. im Schloß Linderhof befand.

Werke u.a.: Bronzefigur von Julius Robert von Mayer (1892, Heilbronn), Marmorlöwen vor der Münchener Feldherrnhalle (1906),

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München, Nordfriedhof

Bilder: Matthias Bauer (11/2008)

Johann Andreas Gärtner

 

Deutscher Architekt; Sohn des königlich-polnischen und kurfürstlich-sächsischen Hofmodelltischlers Johann Gärtner; Vater des Architekten Friedrich von Gärtner; studierte in Wien Ingenieurwesen und hielt sich anschließend von 1773 bis 1782 in Paris auf. Danach war er zunächst Bauführer bei der Errichtung des kurtrierischen Residenzschlosses in Koblenz und wurde dann kurtrierischer Hofbaudirektor. Als 1794 französische Revolutionstruppen Koblenz besetzten, floh er nach Würzburg, von wo seine Frau Barbara née Sachs stammte, und wurde dort 1798 zum Hofbaudirektor des Fürstbischofs ernannt. Nach Übergang des Fürstbistums an Bayern siedelt er schließlich nach München über, wo er von 1804 bis 1819 das Amt des königlich-bayerischen Hofbauintendanten innehatte. Im englischen Garten schuf er 1814/15 den Wasserfall.

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Bilder: Hans-Christian Seidel (11/2008)

Karl Ludwig Manzel

 1912 (Ausschnitt)

Deutscher Bildhauer, Bildhauer und Graphiker; Sohn eines Schneiders und Landarbeiters, aufgewachsen in einfachen Verhältnissen und völlig mittellos, finanzierte er sich sein Studium ab 1875 an der Berliner Hochschule für die Bildenden Künste als Zeichenlehrer an der Fortbildungsschule für Handwerker und mit Arbeiten für die Zeitschriften Ulk und Lustige Blätter. Seinen ersten künstlerischen Erfolg erzielte er mit der Skulpturengruppe Am Wege. Nachdem er mit dem Großen Akademischen Staatspreis sowie dem Reisestipendium der “von Rohr-Stiftung” ausgezeichnet worden war, ging er mit dem einjährigen Auslandsstipendium nach Paris, blieb dort allerdings drei Jahre. Zurück in Berlin, arbeitete er ab 1889 als freischaffender Künstler und schuf v.a. Plastiken und Modelle für das Kunstgewerbe. Gemeinsam mit dem polnischen Schriftsteller Wladyslaw Reymont gab er unter dem Titel “Berliner Pflaster" eine Reihe von “illustrierten Schilderungen aus dem Berliner Leben" heraus, die er zu großen Teilen mit eigenen Zeichnungen versah. Mitte der 1890er Jahre gelang Manzel der Durchbruch. Ab 1894 erhielt er den Auftrag, für den Berliner Dom und den Reichstag Plastiken herzustellen. Menzel, der Kaiser Wilhelm II. vorgestellt worden und mit ihm befreundet war, schuf zudem Kaiserdenkmale in verschiedenen preußischen Provinzstädten. Als Manzels bedeutendstes Werk gilt das zwölf Meter breite und zwei Meter hohe monumentale Christus-Relief “Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seit, ich will euch erquicken“ mit 24 Figuren (1909- 24), das ursprünglich für eine evangelische Kirche in Gnesen bestimmt war, deren Bau infolge der Abtretung der Stadt an Polen im Jahre 1920 allerdings nicht fertiggestellt werden konnte (das Relief befindet sich seit 1924 auf dem Südwestfriedhof Stahnsdorf). 1895 wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, deren Präsident er von 1912 bis 1915 sowie von 1918 bis 1920 werden sollte, und ab 1896 Professor am Königlichen Kunstgewerbemuseum in Berlin. Von 1903 bis 1925 leitete er als Nachfolger von Reinhold Begas ein Meisteratelier, wo zu seinen Schülern u.a. Josef Thorak (*1889, †1952) zählte. In seinen letzten Lebensjahren widmete sich Manzel der Malerei.

Werke u.a.: Grabmal Friedrich Wilhelm Murnaus, Kaiser Wilhelm-Statue im Grunewalder König-Wilhelm-Turm.

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Stahnsdorf, Südwest-Friedhof

Bilder: Hajo Rackel (11/2008)

Carl Joseph Begas d. Ä. eigentl. Begasse

 pinxit Bertel Thorvaldsen (Ausschnitt)

Deutscher Maler; einer belgischen Hugenottenfamilie entstammend; Vater der Bildhauer Reinhold Begas und Karl Begas d.J. (*1845, †1916); erhielt seine künstlerische Ausbildung zunächst in Köln und Bonn, ab 1813 in Paris bei Antoine Jean Gros (*1771, †1835). Dort wurde 1814 der preußische König Friedrich Wilhelm III., auf ihn aufmerksam und förderte ihn mit Aufträgen und Stipendien. Diese Förderung ermöglichte es Begas, 1822 eine Studienreise nach Italien zu unternehmen. Dort schloß er sich der Malergruppe der Nazarener an. 1826 wurde er zum Professor an der Berliner Akademie der Künste ernannt. In den nächsten Jahren wandte er sich der Düsseldorfer Romantik zu und galt als einer der wichtigsten Vertreter des romantischen Stils. Neben der Historien- und Genremalerei widmete er sich in den folgenden Jahren vor allen Dingen der Porträtmalerei. 1846 ernannte König Friedrich Wilhelm IV. Begas zum preußischen Hofmaler.

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Im Kreise seiner Familie 1821

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Berlin, Alter Domfriedhof St. Hedwig

Bilder: Hajo Rackel (11/2008)

Franz Skarbina

                                   1909

Deutscher Maler; Sohn eines aus Agram (heute Zagreb) stammenden Goldschmieds; studierte von 1865 bis 1869 an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin, an der er 1888 ordentlicher Professor werden sollte. Nach zweijähriger Tätigkeit als Hauslehrer (1869-71) bei den Töchtern des Generalmajor à la suite, des Grafen Friedrich von Perponcher-Sedlnitzky ging er auf Reisen nach Dresden, Wien, Venedig, München, Nürnberg und Meran. 1877 unternahm er eine Studienreisen durch Holland, Belgien und Frankreich, hielt sich lange in Paris auf und malte hier unter dem Einfluß der französischen Impressionisten bewegte Szenen auf Großstadtstraßen, in Vergnügungslokalen, Theatern und an Seestränden. 1878 wurde er Hilfslehrer an der Akademie und lehrte 1881 Anatomisches Zeichnen und Proportionslehre an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. 1882 ging er erneut nach Paris, wo er sich ab 1883 an Ausstellungen im Pariser Salon beteiligte. Auch 1885/1886 war er ein Jahr in Paris mit Studienaufenthalten u.a. in Nordfrankreich, Belgien, Holland. 1889 nahm er an der Jubiläumsausstellung zum 100. Jahrestag der Französischen Revolution teil. 1892 wurde er zum Mitglied der Künstlerakademie gewählt und 1904 in deren Senat berufen. 1893 legte er sein Lehramt nach Differenzen mit Anton von Werner nieder. Im Jahr 1892 gehörte er zusammen mit Max Liebermann und Walter Leistikow zu den Gründern der “Gruppe der Elf” in Berlin, wo es im gleichen Jahr bei einer Munch-Ausstellung zum Skandal kam. 1893 hielt er sich wieder in Nordfrankreich und Holland auf. 1895 wurde er Aufsichtsratsmitglied der Zeitschrift Pan.

Allerseelentag auf dem Hedwigskirchhof, 1896

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Berlin-Neukölln, Alter St. Jacobi Friedhof

Bild: --S (05/2007) wikipedia

Fjodor Ossipowitsch Schechtel (Franz Albert Schechtel) [russ. Фёдор Осипович Шехтель]

Russischer Architekt; entstammte einer ursprünglich aus Bayern 1776 nach Saratow zugewanderten Familie, die dort durch den Handel mit Wein, Gold und Silber, Tabak und verschiedenen Manufakturwaren zu großem Wohlstand und Ansehen gelangte. Ab 1875 studierte er an der Moskauer Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Architektur, die er jedoch 1778 wegen unregelmäßiger Teilnahme am Unterricht verlassen mußte. Zu Beginn der 1880er Jahre arbeitete er in einem Architekturbüro, begann aber schon 1882/83 mit eigenen Entwürfen in Erscheinung zu treten und gewann einen wachsenden Kreis von zahlungskräftigen Auftraggebern, für die er Stadt- und Landvillen schuf. Im Jahr 1884 beteiligte er sich auch an der Ausarbeitung des Baus der Moskauer Stadtduma. Anton Tschechow äußerte sich begeistert: Ура!!! из московских новостей, конечно, самая главная та, что наш проект думы принят. Ура!!! (Hurra, Neues aus Moskau, natürlich ist es das Wichtigste, daß unser Stadtrat den Entwurf verabschiedet. Hurra!!!). Nachdem Schechtel - er hatte ja kein Diplom und Abschluß als Architekt und hatte bislang immer mit anderen gemeinsam arbeiten müssen - 1894 endlich vom Innenministerium die Genehmigung erhalten hatte, konnte er als selbstständiger Architekt arbeiten. Er schuf zunächst Gebäude im altrussischen und im Stil der englischen Gotik; 1899 baute er das Arschinow Haus in der Malaja Ordyka uliza, erstmals im russischen Art Nouveau-Stil. Für die Exposition Universelle 1900 in Paris, auf der Art Nouveau-Stil vorherrschte, wurde er mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Nach seiner Rückkehr nach Moskau wurde er 1902 Mitglieder kaiserlichen Kunstakademie. Schechtel, der als einer Natalja Schechtelder Begründer des Jugendstils in der Baukunst gilt, hinterließ in Moskau über vierzig Gebäude, darunter das Gebäude des Jaroslawler Bahnhofs, das Haus des Fabrikanten Rjabuschinskij, das Gebäude des Künstlertheaters sowie das Haus der Moskauer Kaufmannsgesellschaft.

Verheiratet war Schechtel seit 1887 mit Natalja Timofejewna Zdegin.

 

Krönungspavillon für Zar Nikolaus II. (1896)

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Moskau, Wagankowskoje-Friedhof

Bild: A. Sdobnikov (07/2008)

Alexander Andrejewitsch Iwanow [russ. Александр Андреевич Иванов]

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Russischer Maler; einer Künstlerfamilie entstammend, trat er bereits im Alter von 11 Jahren in die Petersburger Kunstakademie ein, wo er von seinem Vater, der dort als Professor unterrichtete, ausgebildet wurde. Mittels eines Stipendiums konnte er ins Ausland gehen, reiste nach Dresden und Italien, wo er ab 1831 in Rom lebte und mit dem Kreis der Nazarener in Kontakt kam. Erst im Jahre 1857 kehrte er nach Rußland zurück. Iwanow schuf klassizistisch orientierte Darstellungen biblischer Thematik. Als sein Hauptwerk gilt das Bild Christus erscheint dem Volke (1837-57).

Werke u.a.: Bellerophon begibt sich zu den Chimären.

    

Christus erscheint dem Volke

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Sankt Petersburg, Tichwiner Friedhof am Aleksander Newskij Kloster

München, Nordfriedhof

Hermann Henselmann

 

 

Deutscher Architekt; Sohn eines Holzbildhauers; machte zunächst eine Tischlerlehre, studierte dann von 1923 bis 1926 an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Berlin und war anschließend bis 1930 Mitarbeiter in den Architekturbüros von Arnold Bruhns in Kiel, wo er am Bau des Kieler Gewerkschaftshauses beteiligt war, sowie von Leo Nachtlicht in Berlin. Als “Mischling ersten Grades” (“Halbjude”), aufgrund "kulturbolschewistischer Haltung" und seiner Weigerung, der Reichskulturkammer beizutreten, mußte Henselmann sein 1930 gegründetes Büro, das er nach seinem ersten Auftrag, dem Bau einer Villa im schweizerischen Montreux, eröffnete, nach der “Machtergreifung” der Nationalsozialisten aufgeben und in seinem erlernten Beruf als Angestellter arbeiten. Während des Zweiten Weltkrieges leitete er den Bau der Avia-Flugzeugmotorenwerke in der Nähe von Prag. Von dort floh er kurz vor Ende des Krieges nach Gotha, wo er in Kontakt mit kommunistischen Widerstandskämpfern kam, an der Gründung eines antifaschistischen Komitees beteiligt war und Kreisbaurat wurde. Anschließen wurde Henselmann 1946 dann Direktor an der Hochschule für Bauwesen in Weimar und war ab 1949 Abteilungsleiter am Institut für Bauwesen der Deutschen Akademie der Wissenschaften in der Hauptstadt der gerade gegründeten Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Er änderte Anfang der 1950er Jahre seine bisherige “modernistische” Auffassung von der Aufgabe der Architektur und machte sich den von der DDR-Regierung den auch in der Architektur geforderten Sozialistischen Realismus zu eigen. In Ost-Berlin war er zu jener Zeit an der Projektion und Realisierung der Stalinallee (jetzt Karl-Marx-Allee) - einem Vorzeige- und Prestigeprojekt der DDR1 - beteiligt und wurde 1953 zum Chefarchitekten beim Magistrat von Groß-Berlin ernannt, eine Position, die er bis 1959 innehielt. Nach Tätigkeiten in verschiedenen “Entwurfsbrigaden” übernahm Henselmann 1964 das Institut für Typenprojektierung (VEB), an dem er sich der industriell ausgerichteten Massenproduktion in der Wohnbebauung zuwandte. Ab 1967 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1972 war Henselmann, der Architektur und Städtebau in der DDR der 1950er und 1960er Jahre prägte, stellvertretender Direktor des Instituts für Städtebau und Architektur der Bauakademie. als seine bekanntesten Bauten gelten das 12-geschossige "Haus des Lehrers" (1961–64) am Alexanderplatz in Berlin, sowie das Hochhaus der Universität Jena (1969, konzipiert als Forschungshochhaus der Zeiss-Werke, heute Jentower).

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1 Die Wohnbauten, die sich vom Strausberger Platz bis über das Frankfurter Tor hinaus in die Frankfurter Allee erstrecken, waren als Arbeiterpaläste konzipiert und sollten die Stärke und Ingenieurskunst der DDR repräsentieren.

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Bilder: Hajo Rackel (08/2013)

Berlin, Waldfriedhof, Potsdamer Chaussee

Emily Carr

 

 

Kanadische Malerin; eines von sieben Kindern englischstämmiger Eltern; verließ Kanada nach dem Tode ihrer Eltern (die Mutter starb 1886, ihr Vater 1888), um am San Francisco Art Institute 1890 bis 1892 zu studieren. Drei Jahre später kehrte sie in ihren Geburtsort zurück und richtete eine Galerie in der Scheune ihres Elternhauses ein, in der sie Kinder unterrichtete. 1899 reiste sie nach London, wo sie an der Westminster School of Art studierte. Im Rahmen ihres Aufenthaltes in England bereiste sie auch Cornwall, wo sie in St. Ives eine ländliche Kunstkolonie besuchte, bevor sie 1905 nach British-Columbia zurückkehrte. In Vancouver übernahm Carr eine Lehrstelle im Ladies Art Club, verließ diese aber bereits nach einem Monat, da die Studentinnen ihre Kurse wegen ihres ungebührlichen Verhaltens - sie rauchte und fluchte im Unterricht - boykottierten.

Sie zog sich in die “Wildnis“ zurück, um unter Indianern zu leben; schon 1899 hatte sie die in Ucluelet an der Westküste von Vancouver Island gelegene Nootka-Indianermission besucht. Sie begann jetzt - von indianischen Kulturen beeinflußt - das Leben der Ureinwohner Alaskas und British Columbias in ihren Bildern zu dokumentieren, und  1902 begann sie sich nach einem Besuch von Skagway für Totempfähle zu interessieren und sie zu malen.

Emily Carr schuf vom Impressionismus, Fauvismus und Kubismus beeinflußte Landschafts- und Indianergemälde Zu ihren Werken gehört Rushing Sea of Undergrowth (1936), das sich durch farbliche Intensität und spiralförmig kreisende Pinselführung auszeichnet. Außerdem verfaßte sie das Buch Klee Wyck (1941), eine Darstellung über das Leben der Indianer.

Indianisches Kriegskanu (1912)

Inschrift:

Dear Mother Earth

I think i have always
specially belonged to you.
I have loved from babyhood
to roll upon you,
to lie with my face pressed
right down onto you,
in my sorrows.
I love the look of you
and the smell of you.
when I die, I should like
to be in you unconfined,
unshrouded.
the petals of flowers
against my flesh and
you covering
me up.

 

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Bild: KenWalker kgw@lunar.ca (09/2006), Wikipedia.en

Victoria (British Columbia), Ross Bay Cemetery

Bild: KenWalker kgw@lunar.ca (09/2006), Wikipedia.en
Bild: KenWalker kgw@lunar.ca (09/2006), Wikipedia.en

Philipp Franck

Selbstportrait 

 

Deutscher Maler, Graphiker und Illustrator; Vater des Chemikers Hans Heinrich Franck; Großvater von Ingeborg Hunzinger; absolvierte zunächst eine Ausbildung an der Frankfurter Gewerbeschule zum Architekten, brach die Ausbildung jedoch nach dem Tod des Vaters ab, um sich seiner Leidenschaft, der Malerei, zu widmen. Im Alter von 17 Jahren kam er an das Städelsche Kunstinstitut in seiner Geburtsstadt und wurde Schüler von Heinrich Hasselhorst und Eduard Jakob von Steinle, unter dessen Anleitung er während dieser Zeit begann, auch romantische Märchen zu illustrieren. 1879 schloß Franck sich der 1858 in Kronberg im Taunus gegründeten Malerkolonie, wo er sich mit Anton Burger befreundet, bei dem er bis 1881 auch Privatstunden nahm. 

 

Von 1915 bis 1930 war Franck Direktor der Staatlichen Kunstschule Berli; au0erdem war er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste

Inschrift: Die Liebe höret nimmer auf.

Blick auf Limone am Gardasee (Aquarell, um 1920) 

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Berlin, Alter Friedhof Wannsee

Bilder: Rengha Rodewill (01/2019)
Bildende Künste LVI

Omnibus salutem!