Friedrich Wilhelm IV.

       

König von Preußen (1840-58); Sohn Friedrich Wilhelms III. (Preußen und Luise von Mecklenburg-Strelitz; verheiratet seit 1823 mit Elisabeth Ludovika, Prinzessin von Bayern. Der hochbegabte, besonders an Kunst und Wissenschaft interessierte und durch die Romantik geprägte Friedrich Wilhelm rückte von der Restaurationspolitik seines Vaters ab, so wurde die “Demagogenverfolgung”, die mit den Karlsbader Beschlüssen vom 20.September 1819 begonnen hatten, abgeschafft und zahlreiche liberale Oppositionelle aus der Haft entlassen; lediglich die Pressezensur wurde weiterhin aufrechterhalten. Frierich Wilhelms Ziel war ein ständischer Staat. So berief er 1847 den Vereinigten Landtag, verweigerte sich jedoch dessen Forderung nach einer Gesamtverfassungsänderung. Als im März 1848 in Preußen die Revolution ausbrach, gab Friedrich Wilhelm unter dem Druck der Ereignisse zunächst den liberalen Forderungen des Volkes widerstrebend nach, hob am 18. März die Pressezensur auf und versprach die Ausarbeitung einer gesamtdeutschen Verfassung. Die Verfassung von 1848 - 1850 revidiert - bewahrte trotz Konzessionen seine Machtposition (sie blieb bis 1918/19 in Kraft). Nicht wirklich bereit zu einer umfassenden Veränderung der politischen Verhältnisse in Preußen, widerrief er ein Jahr später einen Teil seiner Zugeständnisse. Am 3.4.1849 lehnte er die ihm von der Frankfurter Nationalversammlung angebotenen Kaiserkrone ab: “Dieses Hundehalsband, mit dem man mich an die Revolution von 1848 ketten will”, wolle er nicht. Überhaupt war er der Meinung: “Gegen Demokraten helfen nur Soldaten”. Als er 1858 mehrere Schlaganfälle erlitt und sein Sprachvermögen gestört war, sorgte seine Frau dafür, daß die Staatsgeschäfte am 7.10.1858 an seinen Bruder Wilhelm I. übergeben wurden.

 

Elisabeth Ludovika

 

 

 

Mit seiner Mutter Luise und seinem jüngeren Bruder Wilhelm I. in Luisenwahl (pinxit Carl Steffeck)

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Potsdam, Mausoleum in der Friedenskirche (Park von Sanssouci)

Palermo, Kathedrale

Friedrich II. von Hohenstaufen

           

Römisch-Deutscher König (seit 1196/1212), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches; (1220-50) und König von Sizilien (ab 1198); Sohn Kaiser Heinrichs VI. und Konstanzes, der normannisch-sizilischen Thronerbin1, und der Enkel Kaiser Friedrichs I. Barbarossa aus dem Geschlecht der Staufer. Friedrich wuchs in Palermo auf. 1196 wurde Friedrich auf Veranlassung seines Vaters zum römisch-deutschen König gewählt, allerdings nach dessen Tod (1197) als solcher nicht anerkannt. 1198 ließ Konstanze den “puer Apuliae” unter gleichzeitigem Verzicht auf die römisch-deutsche Krone zum König von Sizilien krönen. Zugleich wurde Friedrich unter die Vormundschaft von Papst Innozenz III. als dem Lehnsherrn von Sizilien gestellt. Um ihm den Anspruch auf die Krone zu erhalten, ließ sich sein Onkel Philipp von Schwaben im März 1198 zum König wählen. Wenig später aber wählte die antistaufische Partei den Welfen Otto IV. von Braunschweig zum Gegenkönig, der sich nach Philipps Tod (1208), als König durchsetzte. Als Otto Papst Innozenz durch den Versuch, die kaiserliche Oberhoheit in Süditalien wieder aufzurichten, verärgerte, unterstützte dieser 1211 Friedrich. Zwar reiste Friedrich 1212 nach Deutschland, um seine Ansprüche durchzusetzen, aber erst nach der Schlacht von Bouvines (27.7.1214), in der Friedrich mit der Unterstützung Frankreichs gegen Otto, der sich mit England verbündet hatte, siegte, wurde Friedrich am 25.7.1215 in Aachen, nun am “richtigen Ort”, vom Mainzer Erzbischof zum König gekrönt. Während seines Aufenthaltes ließ er Karl den Großen in einen neuen Silbersarg umbetten und nagelte eigenhändig den Deckel auf den Sarg. Dreimal, zuletzt noch vierzehn Tage vor Innozenz’ Tod, hatte Friedrich gelobt, nach seiner Krönung zum Kaiser zugunsten seines Sohnes Heinrich (VII). auf Sizilien zu verzichten, es nicht mit dem Reich in einer Hand zu vereinen, und ließ seinen Sohn Heinrich (VII)., der bereits König von Sizilien war, nach Deutschland holen und ihn entgegen seiner Versprechungen 1220 zum römisch-deutschen König wählen und ihn somit zu seinem Stellvertreter in Deutschland machen2 Im Gegenzug gestand er den geistlichen Fürsten im Reich in der Confoederatio cum principibus ecclesiasticis eine Reihe von weitreichenden Regalien zu. Im August des selben Jahres brach er vom Augsburger Lechfeld auf direktem Wege nach Italien auf, um sich selbst zum Kaiser krönen zu lassen. Sein Lager schlug er - wie bei allen deutschen Kaisern üblich - auf dem westlich des Tiber gelegenen Hügel Monte Mario auf, bis der Tag der Krönung gekommen war. Am SonntagSiegel Friedrichs II., dem 22. November ritt er mit seinem Gefolge über die via triumphalis den Hügel hinab nach Rom, wo er in Sankt Peter von Innozenz’ Nachfolger Honorius III. mit der Mitra clericalis und der Krone Karls des Großen gekrönt wurde, nachdem er zuvor vor dem Altar des heiligen Mauritius von einem Kardinal zwischen den Schulterblättern und am rechten Arm gesalbt worden war; anschließend wurden ihm ein Schwert als Symbol für die Verteidigung der Kirche, die Weltkugel und das Zepter überreicht; zugleich wurde auch Konstanze gekrönt.

Sein aus Anlaß seiner Krönung im Jahre 1215 abgegebenes Gelübde, zu einem Kreuzzug ins Heilige Land aufzubrechen, verschob Friedrich immer wieder, da er nicht aufbrechen wollte, bevor er nicht das Reich und Sizilien in einen loyalen stabilen Zustand gebracht hätte. Dennoch hatte ihn Honorius immer wieder angemahnt, seinem Versprechen endlich nachzukommen. Als sich schließlich im Hochsommer 1227 in Brindisi und Umgebung Tausende Pilger sammelten, um zum Kreuzzug ins Heilige Land aufzubrechen, brach eine Seuche aus. Dennoch schiffte sich der Kaiser mit Ludwig IV. von Thüringen, Gatte Elisabeths von Thüringen, Führer der deutschen Kreuzfahrer, als dem von ihm ernannten Stellvertreter, und einem ersten Kontingent am 8.9. ein. Als Ludwig schwer erkrankt in Otrato, wo das Schiff angelegt hatte, starb, beschloß Friedrich auf Rat seiner Ärzte mit der Fortführung des Kreuzzuges bis zu seiner Genesung zu warten. Der neue Papst Gregor IX. aber akzeptierte den Aufschub nicht und sprach über Friedrich am 29.9. den Bann aus; der wiederum verschobenen Kreuzzug war allerdings nur prima facie, d.h. der offizielle und willkommene Anlaß zum Bann; in Wirklichkeit fürchtete sich Gregor vor der Bedrohung durch die Machtpolitik des selbstbewußten Kaisers. Auch als die Vorbereitungen zum Kreuzzug 1228 weiterliefen, bannte ihn Gregor. am Gründonnerstag 1228 erneut, was den Gebannten jedoch nicht hinderte, den Zug ins Heilige Land zu beginnen. Dort kam es jedoch nicht zu Kampfhandlungen - Friedrichs Heer war dem der Muslime vielfach unterlegen - , vielmehr wurde mit Sultan al-Kamil ein 10-jähriger Waffenstillstand, der Frieden von Jaffa, vereinbart, der u.a. einen freien Zugang zu Jerusalem gestattete. In Jerusalem setzte sich Friedrich, zum Entsetzen vielen Kreuzfahrer, denn Friedrich war noch gebannt, am 18.3.1229 in der Grabeskirche die Krone des Königreichs Jerusalem selbst auf das Haupt. Als Friedrich am 10.6.1229 wieder in Brindisi eintraf, mußte er feststellen, daß viele Städte in seinen süditalienischen Ländern abgefallen waren, nachdem Gregor die Nachricht hatte verbreiten lassen, der Kaiser sei tot, kehre nicht wieder zurück. Es gelang ihm jedoch rasch, die Ordnung wieder herzustellen, überwiegend in Milde, aber er ließ auch einige Exempel statuieren: Gaeta z.B. ließ er von seinen sarazenischen Soldaten einäschern, die Einwohner malträtieren und vertreiben. Nach drei Monaten gelang es ihm, wieder über sein gesamtes sizilianisches Königreich zu herrschen und auch juristische Ordnung herzustellen. So ordnete er 1230 eine Zusammenfassung aller im Königreich gelten Gesetze an und festigte im daraus resultieren liber Augustalis (1231), den Konstitutionen von Melfi, den gerade sich etablierenden Beamtenstaat. Im selben Jahr hob Gregor, der bereits in eigenen Reihen unter Druck geraten und sogar 1227 gezwungen war, kurzzeitig aus Rom zu flüchten, den Bann nach langen Verhandlungen schließlich wieder auf. Der Vertrag, der zwischen dem greisen Papst und dem jungen Kaiser geschlossen wurde, regelte jedoch nicht das Verhältnis zu den lombardischen Städte. So kam es 1237 erneut zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem lombardischen Bund, und am 27. November schlug Friedrich bei Cortenuova deren Truppen, ohne jedoch den Sieg zu nutzen, indem er die geschlagenen Truppen sofort verfolgte. Und als die mailändischen Unterhändler Mailands - es hatte in der Stadt wegen Kriegsmüdigkeit Unruhen gegeben - den Treueid anboten, nahm er die Unterwerfung Mailands nicht an, sondern forderte die bedingungslose Kapitulation, so daß die Unterhändler die Verhandlungen abbrachen und erklärten: “Wir fürchten, durch die Erfahrung gewitzigt, Deine Grausamkeit. Lieber wollen wir mit dem Schwert in der Hand sterben, als durch Hunger, Feuer oder Henkershand zugrunde gehen.” Friedrichs unnachgiebiges und wohl von irrationellem Haß diktiertes Verhalten zog bei den Mailändern und vielen seiner Verbündeten erneuten Willen zum Widerstand nach sich. Als Friedrich 1238 die Belagerung des wesentlich kleineren Brescia nach zwei Monaten erfolglos abbrach, zerstörte dies zudem den Mythos seiner Unbesiegbarkeit. Nachdem zudem im kaiserlichen Lager eine verheerende Viehseuche ausgebrochen war, zogen sich seine Truppen in Padua, Prato della Valle (im Hintergrund die Basilika Santa Santa Justinadas Winterlager, der Kaiser selber in das Kloster Santa Justina bei Padua zurück, wo er sich in den nahen Wäldern bei Jagdausritten erholte. Am Palmsonntag des Jahres 1239, dem 20. März, fand auf dem Prato della Valle, der Festwiese von Padua, ein großes Fest statt, an dem der Kaiser mit seinem Gefolge teilnahm. An ebendiesem Tag bannte Gregor den Kaiser ein zweites Mal. In der Folge kam es zu wütenden gegenseitigen brieflichen Attacken zwischen dem Kaiser und dem Papst, die darin gipfelten, daß letzterer Friedrich als “die Bestie Friedrich” und “König der Pestilenz” bezeichnete, da dieser behauptet habe, Jesus, Moses und Mohammed seien Betrüger der Welt und “daß alle Narren seien, die da glauben, aus der Jungfrau habe der Gott geboren sein können. der die Welt und alles andere erschuf.” Nachdem Friedrich nunmehr nicht mehr auf den Papst Rücksicht nehmen mußte, drang er 1240 auf das Gebiet des Kirchenstaates vor und stand schon im Februar einen Tagesmarsch vor Rom. Als sich dort Widerstand formierte, gab Friedrich das Vorhaben, das caput mundi zu erobern, auf und zog sich nach Apulien zurück. Er marschierte im Juni zwar erneut in den Kirchenstaat ein, scheiterte aber wieder. 1241 starb Gregor IX., worauf Friedrich sich nach Sizilien , “seinem Augapfel”, zurückzog. Auch mit dem nach einer fast zweijährigen Sedisvakanz als Gregors Nachfolger zum Papst gewählten Innozenz IV., der sich 1244 nach Lyon zurückzog, hielt der Streit um die lombardischen Städte an. Nach Einberufung eines Konzils und einem erneuten Kreuzzugsgelübde wurde der Bann aufgehoben. Friedrich bot die Räumung des Kirchenstaats an und schlug Innozenz als Vermittler im lombardischen Streit vor. Dennoch verkündigte der Papst am 17.7.1245 auf dem Konzil von Lyon Friedrichs Absetzung und propagierte im Reich die Wahl Heinrich Raspes (1246) und nach dessen Tod Wilhelms von Holland (1247) als Gegenkönige. Als sich im Kampf um die Lombardei 1250 endlich ein Erfolg für Friedrich einzustellen schien, starb er an einer Art von Ruhr. Zu seinem Nachfolger als als Erbe des Imperiums und des Königreichs Sizilien bestimmte er testamentarisch seinen Sohn, den deutschen König Konrad IV., der Sohn aus seiner Ehe mit Isabella II. von Jerusalem. (auch Jolanthe, *1212, †1228), der jedoch bereits 1254 in einem Heerlager in Lavello an Malaria verstarb (dessen Herz und Eingeweide wurden in Melfi beigesetzt; der corpus wurde in die Kathedrale von Messina überführt und verbrannte - dort aufgebahrt - jedoch vor der Beisetzung, als ein Blitz in die Kathedrale einschlug und sie in einem gewaltigen Feuer zerstörte).

An seinem Hof in Sizilien versammelte Friedrich II., der bereits zu seinen Lebzeiten als Stupor mundi et immuntator mirabilis (Staunen der Welt und wunderbarer Veränderer) galt, war von höchster staatsmännischer Begabung, war hochgebildet und neugierig und strebte nach Erkenntnis und Wissen. An seinem Hof, den Dante als die Geburtsstätte der italienischen Dichtkunst erachtete, versammelte er zahlreiche Gelehrte um sich. u.a. den berühmtesten Mathematiker Leonardo Fibonacci (*~1180, †nach 1241). oder Giacomo da Lentini (*~1210, †~1260), bedeutendster Vertreter der Sizilianischen Dichterschule (Friedrich dichtete auch selber). Er führte wissenschaftliche Experimente ein, verpflichtete angehende Ärzte, Medizin zu studieren (er förderte die berühmte Ärzteschule von Salerno) und ein Praktikum bei einem erfahrenen Arzt zu absovieren, und 1224 gründete er die Universität Neapel. Friedrich schrieb ein Buch über die Falkenjagd (De arte venandi cum avibus), das bis in die Neuzeit als maßgeblich gilt. Außerdem ließ er von seinem Stallmeister Jordanus Rufus ein Werk über Pferde, deren Körperbau, deren Behandlung bei Verletzungen und Krankheiten verfassen, das den Titel De medicinas equorom trägt. Friedrich gelang es, Traditionelles mit in die Zukunft Weisendem zu verbinden, indem er die mittelalterliche Kaiseridee mit modernen, zentralistischen Verwaltungsreformen zu verknüpfen verstand, wie z.B. in seinem sizilianischen Königreich. So bezeichnetet ihn der Historiker Jacob Burckhardt als den “ersten modernen Menschen auf dem Thron", und nach Friedrich Nietzsche war er "der erste Europäer nach meinem Geschmack". Friedrich schottete aber auch Unteritalien “kulturwidrig”, wie Burckhardt es formulierte, vom Abendlande ab.

Nach Friedrichs Tod hielt sich lange das Gerücht, Friedrich lebe noch in eine Höhle im Kyffhäuser (Thüringen) und werde als Kaiser wiederkehren, um das Reich zu befrieden. Die Legende wurde später auf Friedrich I. Barbarossa übertragen.

Castel del Monte (Bild: ENIT)

 

 

 

 

Castel del Monte

Friedrich war viermal verheiratet: Am 14. August 1209 heiratete er durch Vermittlung des Papstes die zehn Jahre ältere Konstanze von Aragon; aus dieser Ehe ging u.a. der spätere König von Sizilien, Heinrich VII. hervor. Nach deren Tod heiratete er, nachdem Isabella II. von Jerusalem, Erbtochter Johanns von Brienne, des Königs von Jerusalem, mit ihm per procurationem in Tyrus getraut worden war und er sie dort mit vierzehn Galeeren hatte abholen lassen, die 14-Jährige im August 1225 in der Kathedrale von Brindisi. Zu Johanns Empörung, der den Titel noch bis zur Volljährigkeit seiner Tochter hätte führen können, nahm Friedrich zugleich bei der Eheschließung den Titel selber an; Johann wandte sich an den mit Isabella von EnglandPapst, und tatsächlich wurde der Titel Friedrich erst durch Papst Gregor IX. am 12.8.1231 offiziell bestätigt. Aus dieser kurzen Ehe ging der spätere deutsch-römische König Konrad IV., den er sehr liebte, hervor. Als dritte Gattin heiratete er auf ihrem Sterbebett Bianca Lancia (*~1200/1210, †~1244/1246), die Mutter u.a. von Manfred (*1232, †1266), dem späteren und letzten König von Sizilien aus staufischem Geschlecht; sie hatte ihn für ihr Seelenheil und eine legitime Zukunft der Kinder um diesen Schritt gebeten. Schließlich heiratete er am 15.7.1235 Isabella von England (*1214, †1241), eine Tochter des englischen Königs Johann Ohne Land. Aus zahlreichen Seitensprüngen Friedrichs gingen mindestens 12 weitere Kinder hervor.

Literatur u.a.: Georgina Masson: Das Staunen der Welt. Friedrich II. von Hohenstaufen, 1958; Eberhard Horst, Friedrich der Staufer, 1975.

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1 Gerüchte - gestreut von Gegnern Heinrichs -, Friedrich sei gar nicht sein und seiner damals 40-jährigen Gemahlin Konstanze Kind, sondern ein als Baby angenommenes, da nach neun Jahren einer kinderlosen Ehe unbedingt ein Thronfolger das dynastische Erbe sichern sollte, sind zwar nie widerlegt worden, gelten aber eher wenig plausibel, da Friedrich rothaarig und hellhäutig war. Um aber den Gerüchten ein Ende zu bereiten, streuten später Gefolgsleute Heinrichs die Geschichte unter das Volk, Konstanze sei - sozusagen unter den Augen aller Barone und Adligen - in einem Zelt auf dem Marktplatz von Jesi niedergekommen. Jedenfalls wurde das Kind auch vom Papst anerkannt.

2 1235, nachdem Heinrich sich mit den Feinden seines Vaters verbündete, nahm er ihn in der Wimpfener Kaiserpfalz gefangen und hielt im Wormser Dom Gericht über ihn. Heinrich starb nach sieben Jahren in apulischen Gefängnissen 1242.

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Heinrich VIII. [engl. Henry]

      

König von England (1509-47); jüngerer Sohn Heinrichs VII., König (1485-1509), und Elisabeths von York, der Tochter Eduards IV.; hervorragend gebildet, v.a. auf humanistischem und theologischem Gebiet. Heinrich heiratete nach seiner Thronbesteigung Katharina von Aragonien, die Witwe seines älteren Bruders Arthur, Tochter der Katholischen Könige von Spanien, Ferdinand II. und Isabella I., Mutter der späteren Königin Maria I., der Katholischen. Führte von 1512 bis 1514 einen Krieg gegen Frankreich, der mit einem Sieg bei Guinegate endete; den schottischen König Jakob IV. schlug er 1513 bei Flodden (Graftschaft Northumberland). Von seinem Kanzler Thomas Kardinal Wolsey beeinflußt, suchte er Ausgleich zwischen Kaiser Karl V. und Frankreich, gegen das er zwei weitere Kriege führte (1522-25, 1543-46). Wiewohl gläubiger Katholik - Papst Leo X. verlieh ihm den Titel Fidei Defensor (Verteidiger des Glaubens) - löste er England von der römisch-katholischen Kirche, weil er seine Ehe mit Katharina, die ihm den ersehnten Anna BoleynSohn nicht geboren hatte, annullieren wollte und um sein Verhältnis zu Anna Boleyn (Bild links, pinxit H. Holbein Jg.) zu legitimieren. Als Papst Klemens VII. unter dem Druck des Kaisers ablehnte, ließ Heinrich 1533 die Ehe durch den von ihm ernannten Erzbischof von Canterbury, Thomas Cranmer, für nichtig erklären. In der Folge wurde das königlicheThomas Cranmer Supremat über die Kirche von England (1534) erklärt und die Klöster eingezogen (1538-40). Nachfolger des gestürzten Kanzlers Wolsey wurde 1529 Thomas More (Bild rechts, pinxit H.Holbein Jg.), der jedoch, als er sich weigerte den Suprematseid abzulegen, hingerichtet wurde. Dessen Nachfolger Thomas Cromwell legte die Grundlagen für einen modernen, zentralistischen Staat. 1538 wurde Heinrich durch Papst Paul III. mit dem Banne belegt. 1536 wurde Anna Boleyn, die Mutter der späteren Königin Elisabeth I., hingerichtet. Als Jane Seymour, die den Thronfolger Eduard VI. gebar, 12 Tage nach dessen Geburt starb (1537), heiratete Heinrich auf Cromwells Rat Anna von Cleve (1540), ließ sich aber bereits nach einem halben Jahr wieder von ihr scheiden; der in Ungnade gefallene Cromwell wurde hingerichtet. Von nun an regierte Heinrich selbst und steuerte, gestützt auf Parlamentsgesetze, einen Kurs, der es ihm erlaubte, romtreue Katholiken wie Anhänger der Reformation als Hochverräter zum Tode zu verurteilen. Heinrichs fünfte Gattin, Katharina Howard (seit 1540), wurde 1542 wie Anna Boleyn im Tower von London hingerichtet. Heinrichs letzte Frau, Katharina Parr, mit der er seit 1543 verheiratet war, überlebte ihn. Nach einem Unfall bei einem Turnier im Jahre 1536, bei dem er sich nach dem Sturz von seinem Pferd eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte - das Pferd war auf ihn gefallen -, an deren Folgen er bis zu seinem Tode litt, nahm der bislang sportlich aktive König Abstand von jeglichen weiteren sportlichen Aktivitäten; er nahm daraufhin derart zu – er wog zuletzt über 160 kg -, daß sogar sein Bett mit Holzbalken verstärkt werden mußte, um sein enormes Gewicht tragen zu können. Außerdem litt Heinrich in seinen letzten Lebensjahren unter diversen Krankheiten – vermutlich an Gicht, Wassersucht und Altersdiabetes. Gestorben ist Heinrich vermutlich an den Folgen einer Blutvergiftung seines Beines.

Heinrich und seine 3. Frau Jane Seymour sowie deren gemeinsamer Sohn, Prinz Eduard.

 

 

 

 

Literatur u.a.: Robert Lacey: The Life and Times of Henry VIII., Weidenfeld and Nicolson, London 1972.

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Windsor, St George’s Chapel

Victoria eigentl. Victoria Adelaide Mary gen.Vicky

     

Königin von Preußen und deutsche Kaiserin; älteste Tochter Königin Victorias von England und Albert von Sachsen-Coburg-Gotha; als sie 1858 den preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm, den späteren Kaiser Friedrich III. (1841-88) heiratete, hoffte man auf eine Annäherung zwischen England und Deutschland. Auch sie träumte davon, Großbritannien und das Deutsche Reich Seite an Seite zu sehen. So äußerte sie während des Deutsch-Französischen Krieges: "Wie ruhmreich wäre es, wenn die Engländer uns zu unserem Sieg verhelfen würden, und wenn unsere beiden Nationen noch einmal wie in den großen alten Tagen Seite an Seite auf dem Feld der Ehre stünden." Politisch liberal erzogen, lehnte sich sich gegen preußische Traditionen und Bismarcks Machtstellung auf, der ihr stets mißtraute. Auch ihrem Sohn, Kaiser Wilhelm II., stand sie kritisch gegenüber. Ihre Hoffnung zerschlug sich jedoch, so daß Viktoria später resümierte: “Warum standen wir denn gewissermaßen in der Opposition? Weil unser Patriotismus die Größe unseres Vaterlandes verbunden sehen wollte mit dem edlen Sinn für Recht, Moralität, für Freiheit und Kultur, für Selbständigkeit des Individuums, für die Hebung des einzelnen als Mensch und als Deutscher, Europäer und Weltbürger."

Nach dem Tode ihres Mannes verweigerte Wilhelm II. ihr Sanssouci als Witwensitz. Sie erwarb daraufhin nach längerem Suchen in Kronberg im Taunus ein Grundstück, auf dem sie das Schloß Friedrichshof (heute Schloßhotel Kronberg errichten ließ, bei dem Ernst von Ihne die Bauaufsicht führte. Dort widmete sie sich nach wie vor der Malerei und hielt Kontakt mit der Kronberger Malerkoloni; insbesondere tauschte sie sich mit Norbert Schrödl regelmäßig aus. Von einem Reitunfall - ihr Pferd scheute vor einer Dreschmaschine - erholte sie sich, die an Krebs litt, nicht mehr.

          

Mit Schwester Alice (links) und im Kreise ihrer Töchter und ihrem Sohn Wilhelm II.

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Friedrich III.

          

König von Preußen und deutscher Kaiser, (als Kronprinz: Friedrich Wilhelm); Sohn Wilhelms I. und Augustas; regierte lediglich vom 9. März bis 15. Juni 1888, da er einem Kehlkopfkrebs erlag. Friedrich, ein gebildeter und kultivierter Mann, heiratete 1858 die ebenso liberale Tochter der englischen Königin Victoria, Viktoria. Aufgrund seiner liberalen Einstellung geriet er in Gegensatz zu Otto von Bismarck. Im Deutschen Krieg war er Kommandeur der preußischen Armee und wesentlich am Sieg über Österreich in der Schlacht von Königgrätz beteiligt. Zum Generalfeldmarschall wurde er aufgrund maßgeblicher Teilnahme an der Schlacht von Sedan und der Einschließung Paris während des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) ernannt. Bei der Reichsgründung unterstützte er Bismarck in dessen Bemühen, seinen Vater zur Annahme der Kaiserkrone zu bewegen. Wegen seiner Beliebtheit beim Volk wurde er “Unser Fritz” genannt. Er förderte die Kunst und den Aufbau von Museen. Die liberalen Kräfte Deutschland setzten große Hoffnung darauf, daß er Reformen in Preußen durchführen würde. Die Hoffnung zerstoben allerdings, als Friedrich bereits 99 Tage nach seiner Thronbesteigung starb. Seine Nachfolge trat sein Sohn Wilhelm II. an.

Viktoria und Kronprinz Friedrich Wilhelm (Friedrich III.)

 

 

    Am Tag ihrer Hochzeit (29.1.1858)

 

 

 

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Bild: Gabriella Alu' (10/2006)

Inschrift: Hier liegt jener Kaiser und sizilianische König eines großen Namens, Friedrich II., gestorben zu Florentin in Apulien an den Iden des Dezember im Jahre 1250.

Potsdam, Mausoleum an der Friedenskirche

Canterbury, Kathedrale

Heinrich IV.

König von England (1399-1413); Herzog von Bolingbroke; Sohn von John of Gaunt, dem Herzog von Lancaster und Enkel Eduards III., Vater von Heinrich V.; Bruder von Philippa von Lancaster, der Gattin des König von Portugal, Johann I.. Stand von 1378 bis 1390 an der Spitze der Opposition gegen seinen Vetter Richard II., den er stürzte; gründete die Linie der Lancaster auf dem englischen Thron. Heinrich kämpfte in der Folge auf der Seite des Deutschen Ordens gegen Litauen, unternahm eine Pilgerreise ins Heilige Land. 1403 schlug er eine Rebellion der Barone nieder und 1408 den Aufstand in Wales unter Owen Glendower.

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Potsdam, Mausoleum an der Friedenskirche

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Bianca Maria Sforza

               

Deutsche Königin und Erzherzogin von Österreich (ab 1494); Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches (ab 1508); Tochter Herzog Galeazzo Maria Sforzas von Mailand und seiner zweiten Gemahlin Bona von Savoyen (*1449, †1503). Nach der Ermordung ihres Vaters im Jahre 1476 wuchs sie am Hof ihres Onkels Ludovico Sforza heran. Dieser betrieb eine Hochzeit mit Maximilian I.., weil er sich den Herzogtitel erhoffte (er war auf den Thron gelangt, indem er den rechtmäßigen Inhaber Gian Galeazzo Sforza hatte entmachten lassen). Maximilian stimmte diesem Vorschlag zu, um den Einfluß des Hauses Hansburg in Norditalien zu wahren und zu stärken. Im November 1493 heiratete Maximilian in zweiter Ehe per procurationem Bianca Maria Sforza von Mailand.

 

Bianca Marias Staue am Prokgrab Maximiliabs I. in der Hofkirche in Innsbruck.

 

 

 

 

 

 

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Bilder: Klaus Paap (089/2011)

Stams (Tirol), Stiftskirche, Österreichisches Grab

Maria Theresia von Österreich

                

Königin von Frankreich; jüngste Tochter des spanischen Königs Philipp IV. aus dessen erster Ehe mit Elisabeth von Bourbon, der Tochter des französischen Königs Heinrich IV.; Cousine des französischen Königs Ludwig XIV.. Um den seit 1635 andauernden Krieg mit Spanien zu beenden strebte Frankreich eine Vermählung Maria Theresias mit Ludwig an. Nach langen Verhandlungen fand die Vermählung mit der gleichaltrigen Maria Theresia am 9.6.1660 in der Kirche von Saint-Jean-de-Luz statt; zugleich verzichtete sie gegen eine hohe Mitgift auf den spanischen Thron (ein Verzicht, den Ludwig später als nichtig betrachtete, um aufgrund des Devolutionsrechts, womit er über seine Gemahlin einen Rechtsanspruch auf die Spanischen Niederlande begründete, 1667 in die Spanischen Niederlande einzufallen). Ludwig wandte sich aber schon bald seinen Mätressen zu. Die zahlreichen mit ihr an den französischen Hof gekommenen Hofleute schickte er bald nach Spanien zurück, zuletzt auch ihren Beichtvater. Da Maria Theresa des Französischen nicht mächtig war, es auch später nur sehr unvollkommen sprach und sich demzufolge auch nicht an Konversationen beteiligen konnte und zudem - streng nach dem spanischen Hofzeremoniell erzogen - die Leichtlebigkeit in ihrer neuen Umgebung befremdlich fand, wurde sie häufig zum Gespött des Hofes. Um sie zu schützen, nahm sich ihre Tante Anna von Österreich (*1601, †1666), die Mutter Ludwigs, mit der sie sich auf Kastilisch unterhalten konnte, ihrer an. Erst als Madame de Maintenon Ludwigs Mätressen geworden war, veranlaßte diese Ludwig, seiner Gemahlin wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen, was Maria Theresia der Maintenon mit großer Freundlichkeit vergalt. Wenige Tage nach der Rückkehr von einer Reise nach Burgund und ins Elsaß nach Versailles erkrankte sie an einem Abszeß am linken Arm. Geschwächt durch die damals üblichen Aderlässe geschwächt, starb sie im Alter von 44 Jahre. Auf ihrem Sterbebett soll sie geäußert haben: “Seit ich Königin wurde, bin ich nur einen einzigen Tag glücklich gewesen." Ludwig, von ihrem Tod erschüttert, soll gesagt haben: ”c'est le premier chagrin qu'elle me cause” [Das war der erste Kummer, den sie mir je bereitet hat].

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Bild: Alexander Krischnig (01/2008)

Saint-Denis, Basilika

Hinweis: Ursprünglich standen die Sarkophage neben dem Chor. Als die Kirche 1781 umgebaut wurde, wurden sie geöffnet. Dabei wurde festgestellt, daß sowohl die Gebeine Peters von Aragon sowie die einer unidentifizierten Frau dem Sarkophag Friedrichs hinzugefügt worden war. Der Leichnam Friedrichs, der zu unters lag, war recht gut erhalten; er war u.a. mit einem roten seidenen Mantel bekleidet, der mit einer Spange, bestehend aus Amethysten und Smaragden, zusammengehalten war. Neben ihm lag ein Schwert, das in einer sarazenischen Scheide steckte. Sein Haupt war von einer mit Edelsteinen und Perlen besetzten Krone bedeckt; daneben befand sich der mit Erde angefüllte Reichsapfel.

Konstanze von Aragón

Kaiserin (1220-22); älteste Tochter König Alfons’ II. von Aragón; war in erster Ehe mit König Emmerich von Ungarn (†1204) verheiratet und damit Königin von Ungarn.; aus dieser Verbindung ging der spätere König Ladislaus III. hervor. Mit ihm floh sie nach dem Tod ihrer Gatten nach Wien unter den Schutz von Herzog Leopold VI., kehrte jedoch schließlich nach Aragonien zurück. Ihr Bruder Peter II., um gutes Einvernehmen mit Papst Innozenz III.. bemüht, stimmte dem Vorschlag des Papstes zu, dessen Ziel eine mögliche Verbindung Friedrich II. mit einer deutschen Fürstentochter zu verhindern, seine Schwester mit jenem zu vermählen. Friedrich schien von dieser Vorschlag nicht sehr begeistert gewesen zu sein; aber die Aussicht auf die Mitgift in Form von fünfhundert gut ausgebildeten spanische Rittern, die sie mitbrachte, als sie im August 1209 in Palermo landete, versöhnte ihn, da er mit deren Hilfe hoffte, die aufsässigen sizilianischen Untertanen zum Gehorsam zu zwingen. Allerdings starben die meisten der unter dem Kommando ihres Bruders Alfons von Provence stehenden Soldaten - auch ihr Bruder - zwei Monaten nach ihrem Eintreffen während der Vorbereitungen zu einem Kriegszug an einer Seuche. Am 14. August 1209 heiratete sie in Messina den zehn Jahre jüngeren, erst 14-jährigen Friedrich, der sie fortan mit Achtung behandelte. 1212 wurde sie deutsche Königin und 1220 in Rom von Papst Honorius III. gemeinsam mit ihrem Gatten zur Kaiserin gekrönt. In der Zeit zwischen 1212 und 1216, in der Friedrich in Deutschland weilte, war sie Regentin in Sizilien.

Friedrichs Krone, die er in Konstanzes Sarkophag legen ließ.

 

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Bild: Giovanni Dall'Orto (09/2006) Wikipedia.de

Palermo, Kathedrale

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Hinweis: Auf ausdrücklichen Wunsch Friedrichs II. wurde in den Sarkophag seiner ersten Gemahlin die Worte eingemeißelt: Sicanie Regina fui. Constancia coniux Augusta hic habito nunc Federice tua [Siziliens Königin bin ich gewesen, Konstanze, dir angetraute Kaiserin, hier wohne ich jetzt, Friedrich, die deine]. Außerdem ließ er seine Krone neben sie legen (befindet sich heute im Schatzraum der Kathedrale von Palermo)

Elisabeth Ludovika

 

Königin von Preußen (1840-58); Prinzessin von Bayern; Tochter des Königs Maximilian I. von Bayern und der Königin Caroline; Tante der Kaiserin Elisabeth von Österreich, die als deren Patenkind nach ihr benannt wurde, und zugleich des Kaisers Franz Joseph I.. Am 29.11.1823 heiratete sie den späteren preußischen König Friedrich Wilhelms IV. Als künftige Königin von Preußen konvertierte sie 1830 Protestantismus. Nicht ohne Einfluß auf die Politik Preußens, setzte sie sich für die Erhaltung der engen Freundschaft zwischen Preußen und Österreich ein. Nach dem Tode ihres Mannes führte sie auf ihren Witwensitzen Sanssouci, Charlottenburg und Stolzenfels ein zurückgezogenes Leben und betätigte sich in Dingen der Wohlfahrt. sich für wohltätige Zwecke und wurde Schirmherrin der ”Keppelschen Schul- und Erziehungsanstalt“ für Mädchen in Hilchenbach nach dem Vorbild der Königin-Luise-Stiftung in Berlin-Dahlem. Sie starb, während eines Besuchs bei ihrer Zwillingsschwester Amalie Auguste von Bayern , der Königin von Sachsen, in Dresden.

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Bilder: Klaus Meinert

Potsdam, Mausoleum in der Friedenskirche (Park von Sanssouci)

Adel / Regenten VI

Omnibus salutem!