Hamlet

 

Prinz von Dänemark; die altdänischen Sage wird bereits in der Lieder-Edda erwähnt und findet sich bei Saxo Grammaticus. Ein nicht erhaltenes Hamletdrama (der sog. Ur-Hamlet) scheint Shakespeare in zwei Versionen (1603 bzw. 1604) als Vorlage für seine Tragödie Hamlet, Prinz von Dänemark gedient zu haben, die in zwei Versionen (1603 und 1604) überliefert ist: Prinz Hamlet erscheint der Geist des von seinem Bruder Claudius ermordeten Vaters, des Königs von Dänemark, und erhält den Auftrag, das Verbrechen zu rächen. Der Stoff wurde wurde u.a. von Ferdinand Freiligrath, Alfred Döblin und Gerhart Hauptmann bearbeitet.

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Joachim Egon Fürst zu Fürstenberg

 

Fürst; Sproß des über 700 Jahren alten Geschlecht der Fürstenbergs, das sich auf Heinrich von Fürstenberg zurückführt und dem Rudolf von Habsburg mittels eine königlichen Urkunde u.a. das Recht zugestand, Bier zu brauen. Vater von Prinz Johannes, an den im Jahre 1973 die fürstenbergischen Besitzungen von Weitra durch Adoption übergingen. Fürst Joachim Egon zählte zum Jet-Set der Bundesrepublik, das sich u.a. an der Côte d'Azur oder in St. Moritz aufhielt, und erhielt wegen seiner Lebensweise den Beinamen "Fürst Joki". 1950 kam sein ältester Sohn, Fürst Heinrich zur Welt, dem Fürst Joachim Egon Anfang der 1990er Jahre zwar die Leitung sämtlicher Familienunternehmen übertrug, ihn aber in der Erbfolge überging; er verwaltet das Erbe für seinen Sohn Christian. Heinrich zu Fürstenberg verkaufte 1992 Teile der Hofbibliothek an das Land Baden-Württemberg, und später wurden die Musikaliensammlung, eine Handschrift des Nibelungenliedes sowie Teile der Kunstsammlung veräußert. Immer wieder werden auch Waldgebiete abgestoßen. Schließlich schloß sich nach dem Tode Fürst Joachim die traditionsreiche Fürstenberg-Brauerei im Jahre 2004 der Brau Holding International GmbH & Co. KGaA an, wobei die Marke unter dem Dach der Holdíng als eigenständige Marke erhalten bleibt.

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Sitting Bull eigentl. Tatanka Iyotanka

Stammeshäuptling und Medizinmann der Hunkpapa-Lakota-Sioux; war einer der großen Führer während der letzten Freiheitsbewegung der Indianer (1866–76) gegen die von Osten nachströmenden Siedler. Obwohl er an der Schlacht am Little Bighorn im Jahre 1876, in der Crazy Horse und Big Foot das 7. Kavallerieregiment von General George A. Custer vernichtend schlug, nicht persönlich teilnahm, gilt er als der spiritus rector der Erhebung gegen die US-Armee. Die Armeeführung, geschockt von der Niederlage, der schwersten in ihrer Geschichte, sandte gegen ihn und die Indianer eine Strafexpedition aus, so daß Sitting Bull sich gezwungen sah, 1877 mit ca. 2.000 bis 3.000 Gefolgsleuten nach Kanada ins Exil zu fliehen. Hunger zwangen ihn, seine Familie und knapp 200 seiner Stammesangehörigen 1881 in die Vereinigten Staaten zurück, wo sie sich den Regierungsbehörden stellten, zunächst in ein Gefängnis in Fort Randall verbracht wurden und ihnen nach zwanzig Monaten gestattet wurde, in die Standing Rock Reservation in Nord-Dakota zurückzukehren. In einer 1883 vor einer Regierungskommission gehaltenen Rede wies Sitting Bull, der stets als Unruhestifter galt, auf die unrechtmäßigen Landnahmen und die schwierigen Lebensumstände (Entzug der urspr. Lebensgrundlage, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit) der Ureinwohner hin. 1885 erlaubte man ihm, die Reservation zu verlassen, um sich der Wildwest Show Buffalo Bills anzuschließen, mit der er durch die USA und in Kanada tourte. Obwohl er der Show nur vier Monate angehört hatte und in die Reservation zurückgekehrt war, hatte er in dieser Zeit eine gewisse Berühmtheit erlangt, und es hatte sich um sein Leben eine romantische Aura eines für die Freiheit Kämpfenden gebildet. 1890 wurde er von der Polizei verhaftet, da der für die Indianer zuständige Agent, McLaughlin, befürchtete, Sitting Bull könnte die Reservation verlassen und sich sich den Ghost Dancers (Geistertanz-Bewegung) anschließen. Als seine Anhänger Widerstand leisteten, wurde Sitting Bull am 15.12.1890 von den Polizisten erschossen und seine Leiche verstümmelt. Zwei Wochen danach kam es zum Massaker von Wounded Knee. Zeit seines Lebens erachtete der Großteil der amerikanische Öffentlichkeit Sitting Bull als eine Feind und hinterlistigen Unruhestifter. Außerdem warf man ihm die Schlacht am Little Bighorn als Untat vor.

Inschrift: Sitting Bull wurde am Grand River einige Meilen westlich von Mobridge geboren. Sein tragisches Ende ereilte ihn am Ort seiner Geburt. Er wurde erschossen, als er wegen des Vorwurf der Teilnahme am Ghost Dance verhaftet werden sollte. Sitting Bull wurde ursprünglich in Fort Yate, ND, beerdigt. Am 8. April 1953 brachten seine Nachkommen seine Gebeine mit Unterstützung der Dakota Memorial Association an diesen Ort und weihten das Memorial Burial Site am 11. April 1953 ein.

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Bilder: Cassandra Stemme

Krosager b. Randers (Dänemark)

Lady Jane Grey

1537                      

Englische Gegenkönigin; Tochter von Henry Grey, Marquess of Dorset, des späteren Herzog von Suffolk, und Urenkelin König Heinrichs VII.; das frühreife und hochgebildete, im Haushalt von Katharina Parr aufgewachsene Mädchen wurde im Alter von 15 Jahren von John Dudley, Herzog von Northumberland, mit seinem Sohn verheiratete, um sie nach dem Tode des kranken König Eduards VI., der unter seinem Einfluß stand, zur Thronfolgerin machen zu können und so weiterhin Kontrolle über das Land zu haben. Eduard stimmte der Heirat zu und erklärte Lady Jane vor Zeugen zu seiner Nachfolgerin, so daß sie nach seinem Tod am 6.7.1553 zur Königin erklärt wurde, am 10.7. den Thron bestieg und für neun Tage die Herrschaft übernahm. Am 19.7. wurde sie von Anhängern Maria Tudors (Maria I.) gestürzt, die als Eduards Halbschwester als legitime Thronerbin ebenfalls Anspruch auf den Thron erhoben hatte. Lady Jane wurde im Tower von London gefangengesetzt, und sie und ihr Ehemann wurden des Verrats beschuldigt und enthauptet, während Janes Vater auf freien Fuß gesetzt wurde.

  

Hinrichtung Lady Jane Greys (pinxit Paul Delaroche, 1833)

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Bilder: Klaus Paap (06/2009)

Neudingen (Schwarzwald-Baar-Krs.), Familiengruft Maria Hof

Mobridge, South Dakota

Fort Yates (Sioux County, North Dakota)

Library of Congress, cph.3c04929 F.B. Fisk, Aufnahme ca. 1906

Katharina (Catherine) Howard

 pinxit Holbein d. J.       

Königin von England; fünfte Ehefrau des englischen Königs Heinrichs VIII.; Nichte des Herzogs von Norfolk; schon vor der Annullierung Heinrichs Ehe mit Anna von Kleve am 9.7.1540 hatte er sich mit Katharina immer wieder getroffen und am 28. Juli heiratete er sie. Im November 1541 wurde Katharina, die sich zwar ihrer Liebschaften vor der Ehe bekannte, aber andere bestritt, wegen des - unberechtigten - Verdachts ehelicher Untreue angeklagt und schließlich im Tower von London hingerichtet. Zuvor waren bereits zwei ihrer unter Anklage stehenden Liebhaber enthauptet worden.

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Hinweis: Die sterblichen Überreste sollen 1953 exhumiert und dann in die Nähe seiner Geburtsstätte bei Mobridge gebracht worden sein.

Bild: Lauren Shear (04/2004)

London, Chapel Royal of St Peter ad Vincula

Hinweis: Das Grab befindet sich innerhalb des Gebäudes. Im Vordergrund befindet sich die Hinrichtungsstätte.

Bild: Lauren Shear (04/2004)

Hinweis: Das Grab befindet sich innerhalb des Gebäudes. Im Vordergrund befindet sich die Hinrichtungsstätte.

Bilder: Klaus Decker (11/2009)

Heutige Situation

Christian VIII. Friedrich

                

König von Dänemark (1839-48) und Norwegen (1814); ältester Sohn von Sophia von Mecklenburg-Schwerin und des Erbprinzen Friedrich von Dänemark, einem Sohn des Königs Friedrich V. aus zweiter Ehe. Er war Statthalter in Norwegen, als am 14.1.1814 durch den Frieden von Kiel im Zuge der Napoleonischen Kriege das Königreich Norwegen an Schweden fiel, obwohl er versucht hatte, mit Hilfe des norwegischen Volkes ein separates Königreich Norwegen zu errichten. Der Plan scheiterte jedoch, als Jean-Baptiste Jules Bernadotte, der spätere Karl XIV. Johann von Schweden, eine Armee gegen Christian in Marsch setzte und zugleich die britische Flotte eine Blockade gegen Norwegen durchführte. Sein Nachfolger auf dem dänischen Thron war Friedrich VII..

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Bild: Mariusz Pazdziora (2010)

Roskilde, Kathedrale

London, Chapel Royal of St Peter ad Vincula

Alexej I. Michailowitsch der Sanftmütige [russ. Алексей I Михайлович]

 

Zar von Rußland (1645-76); Großfürst von Rußland; Vater Peters des Großen; Sohn Michaels I., der ihn bereits am Neujahrstag 1643 der Öffentlichkeit als Nachfolger präsentierte und ihm noch in seiner Sterbenacht (†13.7./23.7.1645) die Herrschaft übergab, damit mit dem 16-Jährigen die Nachfolge gesichert wurde, obwohl in den ersten Jahren seiner Herrschaft die Regierungsgewalt faktisch in den Händen seines Erziehers und Schwagers. Alexej erließ 1649 schuf Alexej ein Reichsgesetzbuch, das Соборное уложение (Sobornoje Uloschenije), gewann von Polen u.a. 1654 mit dem Vertrag von Perejaslaw die Schutzherrschaft über das ukrainische Hetmanat, die Ukraine links des Dnjepr und dehnte die russische Herrschaft in Sibirien bis an die Grenzen Chinas aus .Im daraufhin beginnenden Russisch-Polnischen Krieg, der bis 1667 andauerte, konnten russischen Truppen 1654 Smolensk erobern. Nach weiteren russischen Erfolgen griff Schweden in den Krieg ein und Rußland konnte das gesamte Großfürstentum Litauen an sich bringen. Ende 1655 schloß Rußland mit Polen einen Waffenstillstand und wandte sich im Folgejahr im Russisch-Schwedischen Krieg gegen Schweden; der Krieg endete 1658 mit dem Waffenstillstand von Valiesar, nachdem die Belagerung Rigas erfolglos blieb und sich der neue Hetman Iwan Wyhowskyj 1658 mit dem Vertrag von Hadjatsch auf die Seite Polen-Litauens gestellt hatte. Der nunmehr wiederaufgenommene Krieg gegen Polen verlief wechselhaft (Litauen ging wieder verloren), letztlich konnte sich Rußland aber 1667 im Frieden von Andrussowo Smolensk, Kiew und die Ostukraine sichern. In östlicher Richtung dehnte Alexei sein Reich mit der Eroberung Ostsibiriens bis an die Grenze Chinas aus. 1658 überwarf Alexej sich mit dem Patriarchen Nikon, der seit 1651 sein wichtigster Berater war, über von diesem eingeleitete kirchliche Reformen; der Konflikt führte 1666 zur Spaltung der russisch-orthodoxen Kirche. Innenpolitisch gelang es Alexej, die der Landesversammlung gewährten Rechte nach und nach wieder auszuschalten. Im Bereich des Militärs sowie der Wirtschafts- und Handelspolitik führte er grundlegende Reformen durch. Allerdings erhob sich 1662 die Moskauer Bevölkerung erneut zum Aufstand . Der Kampf der unterdrückten Bauern entlud sich schließlich in dem unter Stepan ”Stenka“ Timofejewitsch Rasin. 1670/71 geführten Bauernkrieg, .der allerdings rasch niedergeworfen werden konnte. Die über Rasin verhängte Todesstrafe wurde noch am Tage der Urteilsverkündung vollstreckt; allerdings erinnert bis heute eines der bekanntesten russischen Volkslieder an Rasin.

Alexej Michailowitsch und Patriarch Nikon vor dem Grab des Heiligen Philip (historisierendes Gemälde; pinxit Alexander Litowtschenko)

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Moskau, Erzengel-Michael-Kathedrale

Maria I. Maria Francisca Isabel Josefa Antónia Gertrudes Rita Joana de Bragança  gen. die Fromme (port. a Piedosa)

        

Königin von Portugal; älteste Tochter von Joseph I. von Portugal und dessen Gemahlin Maria Anna Viktoria von Spanien; als ihr Vater 1777 starb, bestieg Maria den portugiesischen Thron und war damit die erste Frau auf dem portugiesischen Thron. Sie herrschte gemeinsam mit ihrem Ehemann Peter III. (*1717) als gleichberechtigtem König, der jedoch wenig Interesse an den Staatsgeschäften zeigte, so daß Maria faktisch alleine regierte. Sie machte zwar eine Reihe der antikirchlichen Reformen von Sebastião José de Carvalho e Mello, des Ersten Ministers ihres Vaters, rückgängig, entließ die politischen Gefangenen, setzte jedoch dessen Außen- und Wirtschaftspolitik fort sowie die Erneuerung der Infrastruktur des Landes, so daß das bisherige Defizit im Außenhandel mit England abgebaut und gleichzeitig die Abhängigkeit von England durch eine Diversifizierung des Handels und eine Allianz mit Rußland gemindert werden konnte.

Nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1786 verfiel Katharina zunehmend in eine übersteigerte Frömmigkeit und wurde schließlich wahnsinnig, so daß sie 1792 entmündig wurde und ihr Sohn, der spätere König Johann VI. die Regentschaft übernahm.

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Bild: Parsival von Pallandt

Lissabon, Basílica da Estrela

Katharina von Braganza  [port. Catarina de Bragança]

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Infantin von Portugal, Queen Consort; dritte Tochter Johanns IV., des ersten portugiesische König aus dem Geschlecht der Braganza. Um die Unabhängigkeit seines Landes gegenüber Spanien, die er nach der Schlacht bei Montillo 1644 endgültig errungen hatte, nachhaltig zu festigen, wurde Katharina als zukünftige Braut des englischen Thronfolgers ausersehen Katharinas Verbindung mit Karl II. war bereits vor dem Englischen Bürgerkrieg beschlossen worden; wurde aber erst 1662 vollzogen, nachdem die Wiederherstellung des Königtums in England erfolgt worden war. Die Hochzeit fand am 31.5.1662 statt: als Katholikin konnte Katharina jedoch nicht gekrönt werden. Durch die Heirat wurde Portugal mit England eng verbunden: England erhielt territorialen Zugewinn, Handelsprivilegien und zwei Millionen portugiesische Kronen, während Portugal von England militärische Unterstützung zu Lande und zu Wasser zugesichert wurde.

Trotz Karls zahlreicher Mätressen gelang es Katharina, sich damit zu arrangieren und sich am englischen Hof schnell einzuleben. Auch durfte sie ihren katholischen Glauben praktizieren. Allerdings mußte Karl eine Anklage durch ein Gericht gegen sie wegen Hochverrats aufgrund ihres Glaubens verhindern; außerdem mußte er, als offensichtlich wurde, daß sie keine Kinder haben würde, den Versuchen seiner Regierung, eine Scheidung durchzusetzen, verhindern. Erst als für Karls Regierung glücklichere und erfolgreichere Zeiten anbrachen, ließ man Katharina in Ruhe. Nach Karls Tod im Jahr 1685 lebte sie zurückgezogen in Somerset House und in ihrem privaten Kloster. Unter der Regierung von Wilhelm III. von Oranien und Maria II. Stuart wurde Katharina beschuldigt, Katholiken, die sich gegen die Regierung verschworen hatten, Unterschlupf zu gewähren. Daraufhin kehrte sie nach Portugal zurück, führte hier für ihren erkrankten Bruder Peter II. erfolgreich die Regentschaft und pflegte weiterhin die guten Beziehungen zwischen Portugal und England.

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Lissabon, Mosteiro de São Vicente de Fora

Bild: Alegna13 (06/2009) Wikipedia.org

Hinweis: Katharina von Braganza wurde zunächst im Mosteiro dos Jerónimos de Belém beigesetzt; später wurden ihre sterblichen Überreste in das Pantheon der Braganza in São Vicente de Fora überführt.

Danilo Alexander

 

Kronprinz von Montenegro; Titularkönig von Montenegro; Mitglied des Hauses Petrović-Njegoš; ältester Sohn von König Nikola I. von Montenegro und seiner Gattin Milena Vukotić. Am 27.7.1899 heiratete er in Cetinje Prinzessin Jutta von Mecklenburg-Strelitz, zweite Tochter des Großherzogs Adolf Friedrich V. und Prinzessin Elisabeth von Anhalt, die ihren Namen nach der Hochzeit in Militza änderte. Die Ehe blieb kinderlos.

Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1921, wurde Kronprinz Danilo am 1.3.1921 als Danilo III. zum König ausgerufen. Da er nur König im Exil war, dankte er nach einer Woche zu Gunsten seines Neffen, Prinz Michael von Montenegro, ab und ging mit seiner Ehefrau Militza ins italienische Exil.

Das Fürstenhaus um Fürst Nikola I. war Inspiration für Franz Lehárs Operette Die lustige Witwe. Auch wenn der Name Montenegro im Originallibretto aus Zensurgründen in den Namen der ähnlich klingenden spanischen Stadt Pontevedro umbenannt wurde: südslawische angehauchte Musiknummern und vor allem die Personennamen Danilo und Njegoš (Name der montenegrinischen Dynastie) lassen dies unschwer erkennen; wie einst Prinzessin Jutta von Mecklenburg-Strelitz heiratet auch die lustige Operettenwitwe Hanna Glawari einen Danilo.

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Bilder: Parsifal von Pallandt (02/2014)

Wien, Zentralfriedhof (Serbische Abteilung)

Auguste Charlotte Jutta Alexandra Georgine Adolfine Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz

         

 

Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz; Kronprinzessin bzw. Titularkönigin von Montenegro; zweitälteste Tochter von vier Kindern des Großherzogs Adolf Friedrich V. und dessen Ehefrau Prinzessin Elisabeth von Anhalt-Dessau; Enkelin von Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Strelitz und Prinzessin Augusta Karoline von Großbritannien, Irland und Hannover. 

Am 27. Juli 1899 heiratete sie in Cetinje den Kronprinzen Danilo von Montenegro , den ältesten Sohn des montenegrinischen Königs Nikola Petrović-Njegoš. Am Vortag der Heirat trat sie unter dem Namen Militza zur orthodoxen Kirche über.

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Bilder: Parsifal von Pallandt (02/2017)

Rom, Cimitero Acattolico per gli Stranieri - Friedhof an der Cestiuspyramide (Testaccio)

Adel / Regenten LXXIII

Omnibus salutem!