Bilder: Matthias Bauer (08/2008)

Anneliese Fleyenschmidt née Schmidt

 

Deutsche Fernsehmoderatorin; Tochter eines Mittelschulrektors; kam 1942 nach München, wo sie Zeitungswissenschaft, Literatur- und Theatergeschichte studierte und dann Schauspielunterricht bei Otto Falckenberg nahm. Nach Engagements an Theatern in Hannover und München war sie ab 1945 für den Bayerischen Rundfunk (BR) zunächst als Schauspielerin beschäftigt und wirkte dann bei Hörspielproduktionen mit; außerdem arbeitete sie als Reporterin im Zeitfunk. Neben Ruth Kappelsberger und Annette von Aretin war sie ab 1954 zu den ersten Fernsehansagerinnen des BR. Einem breiteren Publikum wurde sie als Mitglied des Rateteams der von Robert Lembke moderierten Fernsehsendung “Was bin ich?”, der sie von 1965 bis 1988 angehörte, bekannt. Zusammen mit Guido Baumann (*1926, †1992) und dem Oberstaatsanwalt Hans Sachs waren Berufe von prominenten und anderen Gästen zu erraten. Neben ihrer Fernseharbeit moderierte sie Autosendungen, Modeschauen und Volksmusiksendungen und gab Freizeittipps. 1978 wurde Fleyenschmidt für die CSU in den Münchner Stadtrat gewählt.

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München, Waldfriedhof (Alter Teil)

Wera Frydtberg eigentl. Friedberg

 

Deutsche Film- und Theaterschauspielerin; begonnen hatte sie ihre Karriere nach einer Schauspielausbildung in Wien, wo sie ab 1949 im Theater in der Josefsstadt auf der Bühne stand. Später folgten Auftritte im Berliner Renaissance-Theater, an Komödien in München und Düsseldorf und in Wiesbaden. Bekannt wurde die blonde Schauspielerin allerdings v.a. durch Rollen in Filmen wie Ich denke oft an Piroschka (1955) an der Seite von Liselotte Pulver (*1929) und Gunnar Möller oder in Der Pauker (1958) mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe. Frydtberg, die in ca. 30 Filmen mitwirkte, trat ab der 1960er Jahre vorwiegend in Fernsehfilmen, z.B in Der Zug der Zeit (1967), und TV-Serien auf, wie z.B. in der Serie PS – Geschichten ums Auto. Ihren letzten Auftritt hatte sie in Franz Xaver Bogners Fernsehserie München 7.

Filme u.a.: Die Sünderin (1951), Wir Wunderkinder (1958), Die feuerrote Baronesse (1959), Beiß mich, Liebling (1970).

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Pinkas Braun

 

Schweizer Schauspieler; einer jüdischen, aus Polen ausgewanderten Familie entstammend, war er nach seiner Schauspielausbildung u.a. 1948 Regieassistent von Bertolt Brecht bei dessen Ur-Inszenierung von Herr Puntila und sein Knecht Matti. Bis 1956 gehörte er zum Ensemble des Zürcher Schauspielhauses, wo er bei zahlreichen Premieren und Uraufführungen u.a. von Brecht, Wolfgang Borchert, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt mitwirkte. Seit 1952 arbeitete Braun als freier Schauspieler und Regisseur. Später spielte Braun an allen bedeutenden deutschsprachigen Theatern und in Israel, u.a. am Wiener Burgtheater und in Hamburg am Thalia Theater. Eine seiner bedeutendsten Rollen war die des Shylock in Shakespeares Der Kaufmann von Venedig. Auf der Leinwand war er im Nachkriegsdeutschland in zahlreichen Kinofilmen, oft als Bösewicht zusehen; einem breiteren Publikum wurde er jedoch erst durch seine Mitwirkung an den in den 1960er Jahren besonders populären Edgar-Wallace-Kriminalfilmen bekannt. Außerdem wirkt er in mehr als 120 Fernsehspielen und –serien mit, so z.B. in dem 3-teiligen “Straßenfeger” Der Tod läuft hinterher, einem nach einem Drehbuch von Herbert Reinecker produzierten ZDF-Fernsehkrimi mit Joachim Fuchsberger in der Hautrolle oder in dem legendären, 3-teiligen, 1971 ausgestrahlten Fernsehfilm Frau in Weiß nach dem gleichnamigen Roman The Woman in White (1859) von Wilkie Collins mit Heidelinde Weis in der Hauptrolle oder in Der Winter, der ein Sommer war nach der Vorlage von Sandra Paretti (*1935, †1994) und in den 1980er Jahren in der TV-Serie Jauche und Levkojen nach dem Roman von Christine Brückner und in der Familienserie Alle meine Töchter (1996). Braun synchronisierte aber auch und arbeitete in Hörspielstudios und als Übersetzer.

Erinnerungen: Vorspiel. Eine Jugend – ein Bühnenleben.

Filme u.a.: Himmel ohne Sterne (1955), Wir Wunderkinder (1958), Das Wunder des Malachias (1960).

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Überlingen, Friedhof

München, Waldfriedhof

Hans Caninenberg

 

 

Deutscher Film- und Theaterschauspieler; der Sohn eines Lehrers spielte nach Abschluß der Schauspielausbildung an der Essener Folkwang-Schauspielschule Theater in Krefeld, Gießen und Wuppertal. Seine Karriere wurde durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unterbrochen, in dem er eingezogen wurde. Nach Ende des Krieges und Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft spielte er an zahlreichen Theatern; dabei bleiben seine großen Erfolge als Prinz von Homburg, Mephisto oder als Robespierre in Dantons Tod unvergessen. Ab 1948 wirkte er am Staatstheater in Stuttgart. 1953 verpflichtete ihn der Regisseur Hans Schweikart an die Münchner Kammerspiele. Nach einem Engagement in Düsseldorf ging er zu Boleslaw Barlog an die Staatlichen Bühnen in Berlin. In Frankfurt am Main spielte er an den Städtischen Bühnen zusammen mit Lola Müthel, die er 1958 heiratete. Anfang der 1960er Jahre spielte er am Residenz Theater in München und tauchte auch - er hatte Anfang der 1950er Jahre schon in Kinofilmen mitgewirkt - im Fernsehen auf, vor allen Dingen in Gastrollen in Kriminalserien wie Derrick und Der Alte, als Lord Guillonk in den 1970er Jahren in Sandokan – Der Tiger von Malaysia (1976) und viel später auch in einer Folge der ZDF-Serie Das Traumschiff (1990). Auch in Serien wie Mit Herz und Schnauze oder als Wasserflugzeugpilot Hans Ritter in Ritter's Cove (1980, dt. Küstenpiloten) war er erfolgreich. Außerdem arbeitete er auch als Sychronsprecher. Im Alter schrieb er u.a. Essays und Theaterstücke. 1988 veröffentlichte er den Roman Ein unvergessener Traum mit deutlich autobiographischen Zügen. 1966 ließen sich Caninenberg und Müthel dauerhaft in Gräfelfing nieder.

Flme u.a.: Oh du lieber Fridolin, Hotel Adlon, Menschen im Netz.

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Gräfelfing, Friedhof

Bild: Dr. József Varga

Lujza Blaha née Reindl

 ~1875

Ungarische Theaterschauspielerin und Sängerin; einer Schauspielerfamlie entstammend; trat schon als Kind auf, begann ihre Karriere aber erst 1871 am ungarischen Nationaltheater in Buda (heute zu Budapest). 1875 wurde sie Mitglied des Népszínház (Volkstheaters), an dem sie überwiegend Hauptrollen in Volksstücken spielte und fröhliche, ländliche Charaktere verkörperte. Sie trat in der Folge an zahlreichen Theatern auf u.a. in Székesfehérvár, Bratislava, Subotica und Banska Bistrica. 1901 wurde sie festes Mitglied des Ensembles des ungarischen Nationaltheater. Im gleichen Jahr kaufte sie sich ein Haus in Balatonfüred, einem Kurort am Balaton, in dem sie während des Sommers wohnte und das noch heute besteht. Als bemerkenswert gilt ihre Darstellung in Victorien Sardous Madame Sans-Gêne (1894). Blaha, die als die “Nachtigal der Nation” bezeichnet wurde, beendete ihre Karriere mit einer Benefizaufführung der Musikversion von Gregor Csikys (*1842, †1891) Bühnenstück Nagymama (1908, dt. Die Großmutter). 1900 wurde sie mit dem Goldenen Kreuz mit Krone ausgezeichnet und anläßlich ihres 70. Geburtstags wurde der Platz vor dem Nationaltheater in Budapest nach ihr benannt. Ab 1866 war sie mit dem Dirigenten János Blaha verheiratet.

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Budapest, Kerepesi Temetö

Andrej Alexandrowitsch Mironow [russ. Андрей Алексадрович Миронов]

Sowjetischer Filmschauspieler; besuchte die Schauspielschule des Wachtangow-Theaters während der früher 1950er Jahre. Zwischen 1958 und 1962 studierte er Schauspielerei an der Moskauer Schtschukin Schule. Ab 1962 war er permanentes Mitglied der Truppe des Moskauer Theater der Satire. 1962 spielte er in seinem ersten Film А если это любовь? (A jecli eto ljubow?, dt. Was, wenn das Liebe ist?).

Filme u.a.: Beregis awtomobilja (1966, dt. Vorsicht, Automobil!), Newerojatnije prikljutschebnija italjanzew w Rossii (1974, dt. Die unglaublichen Abenteuer von Italienern in Rußland), Dwanadzatj stuljew (1976, dt. Zwölf Stühle).

Auszeichnungen u.a.: Volkskünstlers der UdSSR (1980).

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Moskau, Wagankowskoje-Friedhof

Bild: A.Savin (05/2007) Wikipedia.ru, GNU Free Documentation License
Bilder: Matthias Bauer (11/2008)
frydtberg_vera1_gb
Bilder: Matthias Bauer (05/2010)
Bilder_ Heinz Knisch (10/2012)

Wien, Südwestfriedhof

cc_somerightsreserved
Bilder: Matthais Bauer (03/2014)

Johannes Maus

 

 

Deutscher Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler; machte zunächst eine Lehre als kaufmännischer Angestellter, und arbeitete anschließend als Sachbearbeiter, bevor er das Sportlehrerexamen an der Heeressportschule Wünsdorf .ablegte. Während des Zweiten Weltkrieges war er sowohl an der Ost- als auch Westfront sowie in Norwegen eingesetzt. In dieser Zeit war es ihm 1940 möglich, in Stettin eine Eignungsprüfung zum Schauspieler anzulegen, studierte dort dann anderthalb Jahre und spielte anschließend in den von der deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten von Norwegen und Frankreich. Nach seiner Entlassung aus norwegischer Kriegsgefangenschaft im Jahre 1947 setzte er seine Schauspielausbildung in Berlin fort, die er 1949 an den Kammerspielen des Deutschen Theaters mit einer Abschlußprüfung abschloß. Nach kurzer Tätigkeit an verschiedenen Bühnen wurde Maus im Oktober 1950 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters, dem er bis zu seinem Tode angehören wird. Neben seiner Tätigkeit am Theater wirkte er im Laufe seiner Karriere in über 40 Kinofilmen, ca. 20 satirischen Stacheltier-Kurzfilmen und weit über 100 Fernsehproduktionen mit, darunter einigen Episoden aus der vom Fernsehen der DDR produzierten Kriminalfilmserie Polizeiruf 110. Besondere Bekanntheit erlangte er 1953 durch die DEFA-Verfilmung der Geschichte vom kleinen Muck, in der er den altgewordenen Mack verkörperte

Film- und Fernsehproduktionen u.a.: Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse (1954), Fünf Patronenhülsen (1960), Spur der Steine (1966), Die große Reise der Agathe Schweigert (1972), Das Versteck (1977), Scharnhorst (1978).

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Bild: Dirk Gebauer (06/2016)

Berlin, Französischer Friedhof I (Chausseestr.)

Rolf Mares

 

 

Deutscher Intendant und Poltiker; machte nach einer Tischler- und Zimmermannslehre eine Verwaltungslehre bei der Stadt Hamburg, der 1949 eine Anstellung als Verwaltungsbeamter bei der Finanzbehörde folgte, bei der er bis 1953 tätig war.

1964 holte ihn der Intendant Oscar Fritz Schuh als Verwaltungsleiter an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. 1966 wechselte er als Verwaltungsdirektor und stellvertretender Intendant an das Thalia Theater Danach war Mares von 1974 bis 1988 Staatsoperndirektor und Geschäftsführender Direktor und stellvertretender Intendant der Hamburgischen Staatsoper. Von 1979 bis 1980 war er zusätzlich als Interimsdirektor bzw. Geschäftsführer gemeinsam mit dem Schauspieler Günter König am Deutschen Schauspielhauses tätig. Während dieser Zeit wurde in der Spielzeit 1980/81 für 30 Millionen das Haus renoviert und mit einem Parkhaus-Neubau verbunden. 1988 gründete Mares die Komödie Winterhuder Fährhaus.und war von 1988 bis 1999 dessen Intendant. 1999 trat Mares, der auch Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft für die CDU war und von 1975 bis 2002 unterrichtete im Studiengang Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater unterrichte, in den Ruhestand..

Der Rolf Mares Preis der Hamburger Theater wird jährlich für herausragende künstlerische Leistungen auf Hamburgs Bühnen vergeben.

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Bild: Udo Grimberg (04/2016)

Hamburg, Friedhof Ohlsdorf

Götz George

 

 

Deutscher Schauspieler; Sohn von Heinrich George und dessen Ehefrau Berta Drews; verließ das Gymnasium mit Erreichen der Mittleren Reife. und gab sein Kinodebüt als Schauspieler 1954 in dem Schulklassendrama Ihre große Prüfung. Im selben Jahr stand er auch erstmals auf der Theaterbühne im Hebbel-Theater in Berlin in dem Stück Mein Herz ist im Hochland von William Saroyan. Seine erste Hauptrolle in einem Film war 1956 die des Kalle in dem DEFA-Produktion Alter Kahn und junge Liebe. Zwischen 1958 und 1963 spielte er unter Heinz Hilpert am Deutschen Theater in Göttingen. Neben dieser Tätigkeit spielte er in den 1960er Jahren in zahlreichen Abenteuer- und Actionfilmen, darunter solchen nach Romanen von Karl May: Der Schatz im Silbersee (1962) an der Seite von Lex Barker, Pierre Brice, Karin Dor und Marianne Hoppe, Unter Geiern (1964) neben Steward Granger, Pierre Brice und Elke Sommer (*1940) sowie Winnetou und das Halbblut Apanatschi (1966) neben Lex Barker, Pierre Brice und Uschi Glas (*1944). Ausgezeichnet wurde er für seine Rolle des Boxers Gustav in Jacqueline, der 1959 unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner mit Johanna von Koczian (*1933) in der Hauptrolle entstand. Bundesweit bekannt geworden aber ist Götz George durch seine Rolle als raubeiniger Kommissar Schimanski in der Fernsehserie Tatort, die in den 1980er Jahren von der ARD ausgestrahlt wurde. Der Erfolg der Serie war so enorm, daß er in der Rolle des Schimanski auch in einem Kinofilm eingesetzt wurde; 1987 wurde dieser von der Bavaria Atelier GmbH für den WDR 1985 produzierte Film mit dem Titel Zahn um Zahn, zu dem die Klaus Lage Band die Titelmelodie beisteuerte, im Fernsehen gezeigt und der Tatortserie als 200. Episode offiziell zugewiesen. 1987 war er in Dominik Grafs (*1952) Hightech-Thriller Die Katze an der Seite von Gudrun Landgrebe (*1950), Joachim Kemmer und Heinz Hoenig (*1951) zu sehen. In der 5-teiligen Fernsehproduktion Schulz und Schulz (1989) spielte er in einer Doppelrolle zwei durch die deutsche Teilung in der DDR und in Westdeutschland - ohne voneinander zu wissen - getrennt lebende Zwillingsbrüder. 1992 verkörperte er in der Filmkomödie Schtonk über die gefälschten Hitler-Tagebücher, die das Hamburger Magazin Stern gefunden zu haben glaubte. den Skandalreporter Hermann Willié. 1995 brillierte er in Der Sandmann, und für seine Darstellung des Massenmörders Fritz Haarmann in Der Totmacher (1995) wurde George mit einem Goldenen Löwen für den besten Hauptdarsteller bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet. Im Juli 1996 verunglückte George lebensgefährlich beim Tauchen in Sardinien, wo er unweit der vor dem Städtchen San Teodoro gelegenen Isola Rossa ein Anwesen erworben hatte; er war beim Schwimmen von einem Motorboot erfaßt und am linken Bein schwer verletzt worden. Aber bald schon stand er in Helmut Dietls Film Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief wieder mit Gudrun Landgebe wieder vor der Kamera. Es folgten in den späten 1990er und den 2000er Jahren zahlreiche weitere Film- und Fernsehfilme, darunter der Kriminalfilm Solo für Klarinette (1998) an der Seite von Corinna Harfouch (*1954) und der 2-teilige Fernsehfilm Die Bubi-Scholz-Story (1998). In den 1970er und 1980er Jahre war er auch oft in Fernsehkrimalfilmen wie Der Alte des ZDF oder in der ARD-Tatortserie. zu sehen.

Verheiratet war Götz George von 1966 bis 1976 mit der Kollegin Loni von Friedl. 2014 heiratete er die Hamburger Journalistin Marika Ullrich, mit der er bereits ab 1998 zusammenlebte.

Film- und Fernsehproduktionen u.a.: Die Fastnachtsbeichte (1960), Der Teufel spielte Balalaika (1961), Aus einem deutschen Leben (1977), Nichts als die Wahrheit (1999), Der Novembermann (2006),

Auszeichnungen u.a.: Filmband in Gold (1960), Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen (1996), Großes Bundesverdienstkreuz (2014), mehere Bambis und Goldenen Kameras.

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Berlin-Zehlendorf, Städtischer Friedhof, Onkel-Tom-Str.

Bilder: Günter Bihn (07/2016)

Fred Liewehr

 

Deutscher Schauspieler und Sänger; besuchte 1930/31 das Max-Reinhardt-Seminar in Wien und wurde 1931 von Max Reinhardt als Eleve an das Theater in der Josefstadt engagiert. Ab 1933 spielte er am Wiener Burgtheater. 1969 wurde er dort Ehrenmitglied und 1981 Doyen. Von 1979 bis 1980 war er, als Nachfolger von Herbert Alsen, Intendant der Burgenländischen Festspiele und als solcher für zwei Saisons Leiter der Seespiele Mörbisch sowie der Burgspiele Forchtenstein. Er trat auch an der Wiener Volksoper und bei den Salzburger Festspielen auf und wirkte in zahlreichen Filmen mit.

Verheiratet war Fred Liewehr mit der Kammersängerin Martha Rohs; sein Sohn, Florian ist ebenfalls Schauspieler.

Filme u.a.: Wiener Blut (1942), Wiener Mädeln (1949), Der veruntreute Himmel (1958), Gustav Adolfs Page (1960), Hochzeitsnacht im Paradies (1962), Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten (1966).

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Theater / TV / Film / Show CXLVI

Omnibus salutem!