Mary Farrah Leni Fawcett

 

US-amerikanische Schauspielerin; jüngere von zwei Töchtern eines Ölraffineriearbeiters; studierte an der University of Texas in Austin zunächst Mikrobiologie und Kunst, bevor sie 1969 von einem Talentscout entdeckt wurde und ihre Karriere mit Auftritten in Fernseh-Werbespots und kurzen Auftritten in diversen Fernsehserien begann. Bekannt in den Vereinigten Staaten und auch international wurde sie durch die Fernsehserie Charlie’s Angels (dt. Drei Engel für Charlie), die zwischen 1976 und 1981 in insgesamt 115 Folgen produziert und fünf Staffeln gesendet wurde und in der sie neben Kate Jackson und Jaclyn Smith eine Detektivin abgab. Allerdings verließ sie die Serie bereits nach der ersten Staffel (sie wurde durch Cheryl Ladd ersetzt). Aufmerksamkeit errang sie mit der Darstellung eines Opfer einer Vergewaltigung in dem Thriller Extremities, für die sie eine Emmy-Nominierungen erhielt. 1995 erhielt Fawcett, die optisch besonders durch ihre blonde “Löwenmähne” auffiel, einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Im Alter von Ende 40 posierte sie nackt für den Playboy, der mit dieser Ausgabe für die höchste Auflage der Dekade erreichte. 2000 wirkte sie in der Satire von Robert Altman Dr. T and the Women an der Seite von Richard Gere mit.

Verheiratet war Farrah Fawcett von 1973 bis 1982 mit ihrem Kollegen Lee Majors, von dem sie sich bereits 1979 trennte und ab 1980 mit Ryan O’Neal zusammenlebte. Seit 1997 hatte sie eine Beziehung zu dem kanadischen Regisseur James Orr Die Beziehung endete 1998, als es zu einer tätlichen Auseinandersetzung Orrs gegen Fawcett kam, als diese seinen Heiratsantrag abgelehnt hatte.

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Robert Stack eigentl. Charles Langford Modini Stack

Bild: Alan Light

US-amerikanische Schauspieler; wuchs nach der Scheidung seiner Mutter von seinem Vater, dem Besitzer einer Werbeagentur, als er gerade ein Jahr alt war, in Europa auf, wo er zwar französisch und italienisch lernte und fließend sprechen konnte; Englisch erlernte er jedoch erst nach seiner Rückkehr in die USA, wo er in Massachusetts am Bridgewater State College Schauspielunterricht nahm. Im Alter von 20 Jahren kam Stack, der zuvor schon als einer der besten Sportschützen der USA galt, zu den Universal Studios und 1939 mit First Love seinen ersten Film drehte. Er war überwiegend in Western und Kriegsfilmen zu sehen.

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Bild: Lisa Burks (07/2009)

Barbara La Marr eigentl. Reatha Dale Watson

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US-amerikanische Schauspielerin; wurde von Pflegeeltern aufgezogen, da ihre Eltern unbekannt waren. Ihr Bühnendebüt hatte sie 1904 als Eva in Onkel Toms Hütte. Im Alter von nur 14 Jahren trat sie öffentlich als Burlesque-Tänzerin auf und wurde, da noch minderjährig, verhaftet und vor ein Jugendgericht gestellt. 1913 begann sie ihre darstellerische Karriere als professionelle Tänzerin mit Isadora Duncan als Vorbild, trat u.a. in Chicago, New Orleans und New York auf und tanzte 1915 auf der Weltausstellung in San Francisco. Zu jener Zeit war einer ihrer Tanzpartner Rudi Valentino, mit dem sie Zeit ihres Lebens befreundet blieb. Um 1918 begann Reatha Watson, die bereits Artikel geschrieben hatte, die in der Zeitung ihres Ziehvaters veröffentlicht worden waren, für Hollywood Drehbücher zu schreiben und nahm das Pseudonym Barbara La Marr an. Sie schrieb u.a. die Drehbücher für Filme wie Rose of Nome, The Mother of His Children, Little Grey Mouse und My Husband’s Wives und erhielt Gagen bis zu 10.000 US-Dollar. Schließlich wurde Louis B. Mayer, der gerade die Studios MGM gegründet hatte, auf sie aufmerksam und nahm sie unter Vertrag. Der Durchbruch gelang ihr in der Rolle der Milady de Winter in dem Streifen The Three Musketeers (1921, dt. Die drei Musketiere), gefolgt von einer Reihe weiterer Filme, bis ihr früher Tod, hervorgerufen u.a. durch Drogenabhängigkeit, die Karriere beendete. Barbara La Marr war fünfmal verheiratet.

Filme u.a.: The Prisoner of Zenda (1922), The Eternal City (1923), The White Moth (1924).

Inschrift: With God in the Joy and Beauty of Youth.

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Bild: Lisa Burks (07/2009)

Theodor August Konrad Loos

 

Deutscher Schauspieler; Sohn eines Uhrmachers; verließ vorzeitig das Gymnasium und arbeitete zunächst drei Jahre bei einer Exportfirma für Musikinstrumente in Leipzig, anschließend in Berlin bei seinem Onkel, einem Kunsthändler, bevor er beschloß Schauspieler zu werden. Nach Engagements an diversen Provinztheatern wirkte er von 1912 bis 1945 in der Reichshauptstadt. Außerdem spielte er ab 1913 auch in Stumm-, später in zahlreichen Tonfilmen mit, darunter solch bedeutenden wie Metropolis (1927), M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) unter der Regie von Fritz Lang, aber auch 1940 unter Veit Harlan in dem Hetzfilm Jud Süß. 1942 wurde er Leiter der “Künstlerischen Wortsendungen” beim Großdeutschen Rundfunk und gehörte daneben dem Kuratorium der Goebbels-Stiftung für Kulturschaffende an, war Präsidialbeirat der Kameradschaft der Deutschen Künstler und der Reichsfilmkammer. Im August 1944 nahm ihn Goebbels in die “Gottbegnadeten-Liste” der unentbehrlichen Schauspieler auf, der u.a. auch Heinz Rühmann, Attila und Paul Hörbiger, Johannes Heesters und Willy Fritsch angehörten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges spielte Loos wieder mehr Theater. Seit August 1949 gehörte er zum Staatstheater Stuttgart und war außerdem als Rundfunksprecher tätig.

Filme u.a.: Die Nibelungen (1924), Das Testament des Dr. Mabuse (1933), Der Student von Prag (1935), Titanic (1943).

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Sir Laurence Kerr Olivier (seit 1947), Baron Olivier of Brighton (seit 1970)

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Englischer Film- und Schauspieler; hatte im Alter von neun Jahren seinen ersten Bühnenauftritt in Amateuraufführungen von Shakespeare-Stücken; als professioneller Schauspieler debütierte er 1925 in Letchworth. Seinen Durchbruch auf der Bühne erfolgte 1930 mit Noël Cowards (*1899, †1973) Stück Private Lives. Nicht zuletzt seine Darstellung des Romeo in William Shakespeares Romeo and Juliet (Romeo und Julia) im Jahre 1935 führte dazu, daß er 1937 Mitglied des Ensembles der Londoner Old Vic Company, deren Mitdirektor er nach dessen Neugründung im Jahre 1944 wurde, wurde, an dem er besonders durch seine Shakespeare-Rollen bekannt wurde. Von 1963 bis 1973 war Direktor des National Theatre in London, an dem er zugleich auch als Spielleiter und Schauspieler tätig war. 1939 drehte Olivier als ersten wichtigen Film Wuthering Heights (dt. Sturmhöhe), der nach dem gleichnamigen Roman von Emily Brontë unter der Regie von William Wyler in den Vereinigten Staaten gedreht wurde. Sein erster Film, The Temporary Widow, gedreht nach dem Theaterstück Hokuspokus von Curt Goetz, war bereits 1930 entstanden. Unvergessen bleibt seine Shakespeare-Verfilmung Henry V. (1944, dt. Heinrich V.), in der zugleich als als Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller fungierte. Mit Hamlet (1948), für den er als bester Darsteller und für den besten Film einen Oscar erhielt, Richard III. (1956) und Othello (1965) folgten weitere Filmadaptionen von Shakespeares Werken. Ab der 1960er Jahre war Olivier auch in zahlreichen Fernsehauftritten zu sehen.

1930 heiratete er die Schauspielerin Jill Esmond, 1940 die Kollegin Vivien Leigh und nach dem Scheitern der Ehe 1961 Schauspielerin Joan Plowright.

Filme u.a.: Rebecca (1940), The Entertainer (1960, dt. Der Komödiant), Othello (1965), Sleuth (1972, dt. Mord mit kleinen Fehlern), Marathon Man (1976, dt. Der Marathon-Mann), The Boys from Brazil (1978). The Jazz Singer (1980), Wildgänse 2 (1985).

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Bild: Lisa Burks (07/2009)
Bilder: Hajo Rackel (08/2009)

Stuttgart-Degerloch, Waldfriedhof (Neuer Teil)

Hans Reiser

 

Deutscher Schauspieler; von Haus aus Zeichner und Photograph, wandte Reiser sich 1936 der Schauspielerei zu und spielte Theater u.a. in Zürich, Berlin und München in Bühnenstücken wie Des Teufels General, Tod eines Handlungsreisenden oder Endstation Sehnsucht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges trat er vermehrt in Spielfilmen in Erscheinung, wenngleich auch überwiegend in Nebenrollen. In dem Film Ein Lied geht um die Welt (1958) allerdings übernahm er in der Rolle von Sängers Joseph Schmidt allerdings die Hauptrolle. Reiser wirkte auch in einigen Edgar-Wallace-Filmen und Tatort-Krimis mit und 1966 in dem für das Fernsehen produzierten Dreiteiler Die Gentlemen bitten zur Kasse. Ebenfalls im Jahre 1966 spielte er an der Seite von Margot Trooger in der erfolgreichen ARD-Fernsehserie Unser Sohn Nicki. Seine letzte Rolle hatte Reiser in der TV-SerieZwei Münchner in Hamburg.

Filme u.a.: Nachts auf den Straßen (1952), Das ideale Brautpaar (1954), Immer wenn der Tag beginnt (1957), The Great Escape (1963, dt. Gesprengte Ketten), Die Zeit der Schuldlosen (1964).

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Bild: Michi (09/2009)

München, Westfriedhof

London, Westminster Abbey, South Transept

Westwood (CA), Westwood Memorial Park

Westwood (CA), Westwood Memorial Park

Westwood (CA), Westwood Memorial Park

Bild: Holger Schulte Zurhausen (06/2013)

Herbert HappiPrikopa

 

 

Österreichischer Schauspieler, Kabarettist, Fernsehmoderator und Musiker; erhielt bereits ab seinem 5. Lebensjahr Klavierunterricht, studierte nach der Matura (Abitur) Harmonielehre, Komposition und Dirigieren und trat 1955 an der Volksoper ein Engagement als Korrepetitor an. Ab 1957 war er an der Wiener Volksoper, der er fast fast 40 Jahre lang angehörte und dessen Ehrenmitglied er 1986 wurde, als Solosänger engagiert und spielte hier mehr als 90 Hauptrollen. Von 1988 bis 2009 gehörte er dem auf Ö1-Radiokabarett Der Guglhupf.an. In den Saisons 1998/1999 bis 2007/2008 war Prikopa musikalischer Leiter und Dirigent der Wiener Johann Strauß Konzert Gala. Dem jungen Fernsehpublikum war er als Moderator der Kindersendung Auch Spaß muß sein im ORF in den 1980er Jahren ein Begriff. Hier trat er als Herbert “Happi“ Prikopa auf. Außerdem war er Gründer und Dirigent der langjährigen Konzertreihe Für Kinder und Kenner. Als Komponist vertonte er u.a. für die Wiener Festwochen Wilhelm Buschs Max und Moritz. Zudem wirkte er auch in zahlreichen Spielfilmen und Fernsehsendungen, darunter Episoden der Kriminalfernsehrreihe Tatort.

Filme u.a.: Die Lindenwirtin vom Donaustrand (1957), Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957), Meine Nichte tut das nicht (1960), Kaiser Joseph und die Bahnwärterstochter (1963), Das Land des Lächelns (1974), Der Schneider von Ulm (1978).

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Wien, Zentralfriedhof

Natasha Jane Richardson

 

 

Britische Schauspielerin; Tochter der Schauspielerin Vanessa Redgrave und des Regisseurs Tony Richardson; besuchte die Central School of Speech and Drama und begann ihre Karriere am regionalen Theater am West Yorkshire Playhouse in Leeds. Im Jahre 1984 spielte sie am Open Air Theatre im Londoner Regents Park in William Shakespeares A Midsummer Night's Dream (dt. Ein Sommernachtstraum). Der Durchbruch gelang ihr 1986 mit ihrer Darstellung der Nina in Anton Tschechows Drama Чайка/ (Tschaika, dt. Die Möwe) im Londoner West End. 1993 wurde sie mit dem Tony Award for Best Actress in a Play für ihre Rolle der Anna Christopherson in dem am Broadway aufgeführten Stück Anna Christie von Eugene O'Neill ausgezeichnet. Im Jahr 1998 spielte sie die Rolle der Sally Bowles in Sam Mendes wiederaufgeführten Stückes Cabaret am Broadway, für die sie den Tony Award for Best Actress in a Musical (Tony Award für die beste Darstellerin in einem Musical) erhielt. Im Folgejahr kehrte sie an den Broadway für das Thearerstück Closer (dt. Hautnah), für den sie für den Desk Award nominiert wurde. Auch in den folgenden Jahren war sie immer wieder auf der Theaterbühne, so war sie 2005 Blanche DuBois in der Wiederaufführung von Tennessee Williams' A Streetcar Named Desire (dt. Endstation Sehnsucht). Aber bereits In den 1980er Jahren hatte sie bereits einige Fernsehrollen übernommen; so war sie u.a. in der britischen Fernsehserie The Adventures of Sherlock Holmes (dt. Die Abenteuer des Sherlock Holmes) in der in der Episode The Copper Beeches (1984, dt. Das Haus zu den Blutbuchen) in der Rolle der Violet als sog. Gast-Star zu sehen. Neben in einigen Spielfilmen trat sie auch in Fernsehserien in Erscheinung.

Ihre bemerkenswerte Karriere - vor allen Dingen als Theaterschauspielerin - wurde auf tragische Weise beendet: Nach einem schweren Sturz im kanadischen Skigebiet von Mont Tremblant. wurde sie zunächst auf eigenen Wunsch in ihr Hotel gebracht Erst als sich ihr Zustand verschlechterte, brachte man sie zunächst in eine Notfallklinik vor Ort und erst anschließend und viel zu spät in ein Krankenhaus nach Montreal. Nach einer weiteren Überführung am Folgetag nach New York City verstarb sie dort - letztendlich aufgrund der zu spät eingeleiteten professionellen Behandlung.

Film- und Fernsehproduktionen u.a.: Patty (1988), The Handmaid’s Tale (1989, dt. Die Geschichte der Dienerin), Past Midnight (1991, dt. Ohne jede Reue), The Favour, the Watch and the Very Big Fish (1991, dt. Der Gefallen, die Uhr und der sehr große Fisch), Nell (1994), The Parent Trap (1998, dt. Ein Zwilling kommt selten allein),Maid in Manhattan (2002, dt. Manhattan Love Story), The White Countess (2005), Evening (2007, dt. Spuren eines Lebens).

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Bild: Ginny Michaels (06/2010)
Bild: Ginny Michaels (06/2010)
Bild: Ginny Michaels (06/2010)

Lithgow (Dutchess County) New York, Saint Peter's Episcopal Cemetery

Ann Sheridan eigentl. Clara Lou Sheridan

 

 

US-amerikanische Schauspielerin; studierte an der University of North Texas, gab das Studium jedoch auf, nachdem sie sich mit einem Photo für einen Schönheitswettbewerb der Paramount Pictures beworben und diesen gewonnen hatte, erhielt sie einen Vertrag und hatte ihr Debüt 1934 in einer Nebenrolle an der Seite von Randolph Scott, in dem FilmWagon Wheels , dem noch im selben Jahr weitere Filme folgten. 1936 wechselte sie zu Warner Brothers, bekam aber auch dort zunächst nur kleinere Rollen. Erst zwei Jahre später wurde sie mit Kriminalfilm Angels with Dirty Faces (1938, dt. Chicago – Engel mit schmutzigen Gesichtern), in dem James Cagney die Hauptrolle spielte, in der Rolle der Laury Martin bekannt. Nach ihrem großen Erfolg in diesem Film kommentierte der damals bekannte Journalist Walter Winchell, sie habe in diesem Film viel “Umph” gezeigt; Warner Brothers griff diesen Begriff auf und kreierte daraus den Spitznamen "'The Oomph Girl” Sheridan stieg nun zu einem der weiblichen Stars der Filmgesellschaft auf und etablierte sich neben Betty Grable, Dorothy Lamour und Rita Hayworth zugleich zu einem beliebten Pin-Up-Girl. Trotz dieser Erfolge, begann ihre Karriere zu sinken. Dennoch konnte sie 1949 unter der Regie von Howard Hawks mit Cary Grant mit dem Streifen I Was a Male War Bride (Ich war eine männliche Kriegsbraut) einen weiteren Erfolg verbuchen. In den 1950er Jahren waren ihre Filmauftritte nur noch sporadisch und sie wandte sich dem Fernsehen zu. 1950 trat sie in der von der American Broadcasting Company (ABC) produzierten -Musikfernsehserie Stop The Music auf, und im Jahr 1962 spielte sie die Hauptrolle in The Mavis Grants Story in der Western-Serie Wagon Train. Mitte der 1960er Jahre erschien Sheridan in der Seifenoper der National Broadcasting Company (NBC) Another World (Eine andere Welt). Ihre letzte Rolle vor ihrem Tode war 1966 die Rolle der Henrietta Hanks in der TV-Western-Komödie Pistols 'n' Petticoats. Für ihre Beiträge zur Filmindustrie wurde Ann Sheridan mit einem Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame (7024 Hollywood Boulevard) geehrt.

Verheiratet war Ann Sheridan seit Juni 1966 mit dem Schauspieler Scott McKay.

Filme u.a.: The Crusades (1935, dt. Kreuzritter – Richard Löwenherz), Dodge City (1939, dt. Herr des wilden Westens), It All Came True (1940, dt. Ein Nachtclub für Sarah Jane), They Drive by Night (1940, dt. Nachts unterwegs), The Unfaithful (1947, dt. Ehebruch),,Woman on the Run (1950, dt. Einer weiß zuviel), Come Next Spring (1956, dt. Er kam als Fremder).

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Bild: Max Freitag (05/2012)

Hollywood, Hollywood Forever Cemetery

Robert Rollis eigentl. Robert Aristide Vasseux

 

 

Französischer Schauspieler; trat hauptsächlich in solchen Nebenrollen auf, die das französische Publikum besonders schätzt - pointe d'ail qui donne du goût au gigot, d.h. als “eine Prise Knoblauchs, die dem Lamm den Geschmack verleiht”, wie es sein Schauspielerkollege Raimu es ausdrückte. Er wirkte in fast 150 Spiel- oder Fernsehfilmen mit Zu seinen bekanntesten Rollen als Migue la Lunes gehört die Filmkomödie La Guerre des boutons (1962, dt. Krieg der Knöpfe) von Yves Robert. Rollis stand aber auch häufig auf der Theaterbühne; vor allem immer wieder auch in dem Boulevardstück La Bonne Planque des Komödianten und Dramaturgen Michel André, das erstmals 1962 im Théâtre des Nouveautés in Paris aufgeführt wurde - an der Seite u.a. von Bourvil. Besonders gerne zog ihn der Regisseur Robert Lamoureux als Darsteller für seine Filme heran. Außerdem lieh er seine Stimme den Personen von Cartoons, z.B. Les Quat'z'amis, Les Aventures de Tintin oder Le Secret des Sélénites. Belannt war auch der von ihm kreierte Sketch über einen Hausierer, der das Rührgeräts Collofix an den Mann bringen möchte.

Robert Rollis war eines der Mitglieder der 1949 von Robert Dhéry und seiner Frau Colette Brosset ins Leben gerufenen Burleske-Truppe Les Branquignols, zu der u.a. Louis de Funès, Jean Lefebvre, Jean Carmet, Jacqueline Maillan, Michel Serrault gehörten.

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Bilder: Herbert Herterich (11/2015)

Paris, Cimetière du Montmartre

Bilder: Heinz Knisch (03/2017)
Theater / TV / Film / Show CLXIV

Omnibus salutem!