Bild: Wolfgang Prokosch (04/2010)

Zóltan Fábri

 

Ungarischer Filmregisseur; wirkte nach einem Kunst- und anschließendem Theater- und Filmstudium zunächst beim Theater als Bühnenbildner, Schauspieler und Regisseur, wurde 1947 Mitglied des Ensemble des ungarischen Nationaltheaters in Budapest. 1950 begann er beim Film als Produktionsplaner und drehte im Folgejahr als Regisseur seinen ersten Film Vihar (dt. Sturm); bis 1983 folgten dreiundzwanzig weitere Filme, für die er immer wieder national und international mit Preisen ausgezeichnet wurde, u.a. 1982 auf der Berlinale mit einem Silbernen Bären für sein Drehbuch zu seinem Film Requiem. Sein Film A Pál-utcai fiúk (dt. 1969, Die Jungen von der Paulstraße), der nach einer Romanvorlage von Ferenc (Franz) Molnárs entstand, wurde für den Academy Award (Oscar) in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film nominiert, ebenso wie der Streifen Magyarok (1978, dt. Die Ungarn). Der Inhalt seiner Film drehte sich meist um die jüngste ungarische Geschichte.

Filme u.a.: Hannibál tanár úr (1956, dt. Professor Hannibal), Az ötödik pecsét (1976, dt. Das fünfte Siegel), Fábian Bálint találkozása Istennel (1980, dt. Bálint Fábian begegnet Gott).

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Budapest, Farkasréti-Friedhof

Bild: Wolfgang Prokosch (04/2010)

Katalin Karády eigentl. Katalin Kanczler

 

Ungarische Schauspielerin und Sängerin; Tochter eines Schusters, der seine Familie tyrannisierte; besuchte zunächst eine Handelsschule, wandte sich nach einer gescheiterten Ehe mit einem erheblich älteren Mann jedoch der Schauspielerei zu und trat in den Budapester Theatern Vígszínház und Pesti színház auf. Kárady, die sich im Ungarn der 1940er Jahre zu dem berühmtesten weiblichen Filmstar entwickelte, wirkte zwischen 1939 und 1944 in zahlreichen Filmen mit. Am 18.4.1944 wurde sie von der Gestapo festgenommen, mißhandelt und mehrere Monate lang inhaftiert. Bereits vor der Besetzung Ungarns durch deutsche Truppen war sie in ihren Konzerten von den sog. Pfeilkreuzlern, Anhängern der nationalsozialistischen Partei Ungarns, als “judenfreundlich” angefeindet worden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges drehte sie in Ungarn 1948 noch einen Film, bevor sie 1951 nach Brasilien emigrierte. Ab 1977 lebte sie in New York, wo sie sich als Hutmacherin durchgeschlagen haben soll. 1980 besetzte sie der bekannte Regisseur Istvan Szabo (*1938) in seinem Film Vertrauen. 2001 war ihr Leben Gegenstand eines Film von Péter Bacsó.

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Bilder: Bernd Schwibbe (04/2010)

Hans-Joachim Kasprzik

 

Deutscher Regisseur und Drehbuchautor; begann seine Karriere beim Film Anfang der 1950er Jahre als Regieassistent bei der Deutsche Film AG (DEFA), der staatlichen, “volkseigenen” Filmgesellschaft der DDR. Dort war er u.a. 1954 unter der Regie von Hans Müller an dem Film Carola Lamberti - Eine vom Zirkus und 1957 an Betrogen bis zum jüngsten Tag beteiligt. 1960 entstand als erste eigene Regiearbeit der Fernsehfilm Gerichtet bei Nacht, für den er auch das Drehbuch schrieb, gefolgt – ebenfalls 1960 - von Der schweigende Stern. 1961 drehte Kasprzik, der sich überwiegend zeitgeschichtlichen, seltener historischen Stoffen widmete, den Streifen Gewissen in Aufruhr (1961, 5 Teile) mit Erwin Geschonneck. Sein Kinofilm Hände hoch oder ich schieße! mit Rolf Herricht in der Hauptrolle als Volkspolizist Holms wurde 1965 von der SED verboten und erst 2009 fertiggestellt. Sein bekanntestes Werk war die Miniserie Sachsens Glanz und Preußens Gloria (1983/84), in der auch seine Tochter Anne Kasprik mitwirkte.

Filme u.a.: Genesung (1956), Wolf unter Wölfen (1964), Kleiner Mann - was nun? (1967), Jeder stirbt für sich allein (1970), Die Brüder Lautensack (1973), Abschied vom Frieden (1979) und Bahnwärter Thiel (1982).

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Kleinmachnow, Waldfriedhof

Amsi Kern née Amelie Helfrich

 

Deutsche Volksschauspielerin; Tochter eines Schreiners; begann ihre Karriere Ende der 1930er Jahre als jugendliche Liebhaberin Theater am Platzl in München, wo sie u.a. Partnerin Weiß Ferdl in bayrischen Volksstücken war. Wie viele andere Schauspielerinnen und Schauspielern wurde sie ab 1943 zur Truppenbetreuung in Fronttheatern in der Sowjetunion eingesetzt. In den 1960er Jahren wirkte sie u.a. im Komödienstadel mit, in den 1970er Jahren in der BR-Fernsehserie Königlich Bayerisches Amtsgericht des Bayrischen Rundfunks; außerdem trat sie auf der Bühne in Peter Steiners Theaterstadl auf. Bereits 1964 hatte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Lothar Kern, den sie während des Zweiten Weltkrieges in München kennengelernt hatte, zusätzlich zum Tegernseer Volkstheaters, dessen künstlerischen Leiter er gewesen war, das Chiemgauer Volkstheater übernommen, das sie nach der Scheidung alleine weiterführte, bis sie die Verantwortung für das Theater 1984 an ihren Sohn Bernd übertrug, was sie nicht hinderte, bis kurz vor ihrem Tode weiterhin in dem Theater aufzutreten.

Auszeichnungen u.a.: Bayerischen Verdienstorden (2000).

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München-Riem, Friedhof

Riedering OT Söllhuben (Oberbayern), Gemeindefriedhof

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Erna Morena eigentl. Ernestine Maria Fuchs

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Deutsche Filmschauspielerin und –produzentin; nach dem Besuch einer Kunstgewerbeschule in München, Studium der Kunstgeschichte sowie der Keramik- und Metallbearbeitung in München, wohin sie im Alter von 17 Jahren ging, und einem halbjährlichen Aufenthalt in Paris, sowie einer Tätigkeit als Krankenschwester in Straßburg übersiedelte sie nach Berlin und arbeitete dort zunächst ebenfalls als Krankenschwester, besuchte aber 1910/11 zugleich die dortige Schauspielschule Max Reinhardts und wurde anschließend als Mitglied des Deutschen Theaters engagiert. 1912 kam sie zum Film und gab ihr Filmdebüt in dem Stummfilm Die Sphinx (1913) unter der Regie von Eugen Illés. Erna Morena, wie ihr von ihrem Mann kreierte Künstlername ab Mitte der 1910er Jahre lautete, wirkte erfolgreich in zahlreichen Filmen unter bekannten Regisseuren wie Friedrich Wilhelm Murnau und Georg Wilhelm Pabst oder bekannten Schauspielkollegen wie Conrad Veidt, Emil Jannings, Reinhold Schünzel und Werner Krauß mit und erreichte große Popularität. 1918 gründete sie eine eigene Produktionsfirma, die “Morena Film GmbH“; diese aber mußte ihre Tätigkeit bereits zwei Jahre später aufgrund der aus der Novemberrevolution resultierenden wirtschaftlichen Folgen einstellen. Nachdem sich ihre Karriere ab Ende der 1920er Jahre dem Ende zuneigte und sie nur noch in Nebenrolle zu sehen war, zog sie sich ab Mitte der 1930er Jahre allmählich aus der Öffentlichkeit zurück und eröffnete schließlich in München eine Künstlerpension. 1940 trat sie in einer Nebenrolle in Veit Harlans antisemitischen Film Jud Süss wieder vor die Kamera und ein letztes Mal - ebenfalls unter der Regie von Harlan – in dem Streifen Unsterbliche Geliebte (1950).

Filme u.a.: Der Gang in die Nacht (1920), Das indische Grabmahl (1921), Grand Hotel (1927), Somnambul (1929).

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München-Neuhausen, Winthirkirchhof

Budapest, Farkasréti-Friedhof

Max Adalbert eigentl. Maximilian Adalbert Krampf

 

 

Deutscher Theater- und Filmschauspieler; einer preußischen Offiziersfamilie entstammend; ergriff gegen den Willen des Vaters den Beruf eines Schauspielers und hatte sein Bühnenauftritt im Alter von zwanzig Jahren am Lübecker Theater, gefolgt 1894 von seinem ersten Engagement am Stadttheater Barmen, dem zahlreiche weitere Bühnenverpflichtungen u.a. in Nürnberg, Berlin und Wien - zunächst in Liebhaberrollen - folgten. Im Mai 1931 verkörperte Adalbert, der bereits seit 1915 Filmerfahrung hatte, den Schumacher Wilhelm Voigt in dem von Carl Zuckmayer im Jahr zuvor verfaßten Bühnenstück Der Hauptmann von Köpenick, das kurz zuvor - im März 1931 - bereits im Deutschen Theater aufgeführt worden war.

Adalbert, der den Übergang vom Stumm- zum Tonfilm mühelos meisterte, wirkte in seine langen, fast vierzig Jahre währenden künstlerischen Karriere in über 40 Filmen mit, bis ihn der Tod im Alter von 59 Jahren während einer Gastspielreise in München aufgrund einer Lungenentzündung ereilte.

Filme u.a.: Lady Hamilton (1921), Der müde Tod (1921), Das indische Grabmal (1921), Dr. Mabuse, der Spieler (1922), Vorderhaus und Hinterhaus (1925), Das gestohlene Gesicht (1930), Das Ekel (1931), Mein Leopold (1931), Ein toller Einfall (1932), Der Schützenkönig (1932), Husarenliebe (1932), Spione im Savoy-Hotel (1932), Hände aus dem Dunkel (1933).

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Bild: Klaus Ernst (09/1996)

Stahnsdorf, Südwest-Friedhof

Peter Steiner

 

Deutscher Volksschauspieler; obwohl einer Künstlerfamilie entstammend, erlernte Steiner auf Wunsch der Eltern den Beruf des Elektriker; nach einigen Gelegenheitsbeschäftigungen u.a. als Kellner und Koch und als Spielleiter im Volkstheater Markenzeller und einer erfolgreichen Schauspielausbildung an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule wurde er 1943 am Münchner Residenztheater engagiert. Während des Zweiten Weltkrieges trat er in Fronttheatern auf. Ab 1950 gehörte er zum Ensemble der bekannten Münchner Volksbühne "Platzl", wo er neben Weiß Ferdl, Michl Lang oder Erni Singerl auftrat. Ab 1960 war er im Fernsehen zu sehen, u.a. im Komödienstadl und dem Königlich Bayerische Amtsgericht. Er entwickelte sich zum “Paradebayern”. In den 1980er Jahren sah man ihn dann bei den Privatsendern Sat.1 und RTL; letzterer strahlte von 1993 bis 1997 die bayerischen Comedyserie Zum Stanglwirt aus. Als er bei den privaten Fernsehsendern “aussortiert” wurde, weil er die Zielgruppen der Sender nicht mehr bedienen könne, wandte er sich wieder dem Theater zu. 1983 eröffnete er mit seiner zweiten Frau Sissi in München-Giesing “Peter Steiners Theaterstadl”, mit dem er zu bundesweiter Popularität gelangte.

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Gisela May

Bild: Rengha Rodewill (2009)

Deutsche Schauspielerin und Diseuse; Tochter des Schriftstellers Ferdinand May und der Schauspielerin Käte May; besuchte nach Absolvierung einer Höheren Mädchenschule und einer Haushaltsschule zwischen 1942 und 1944 die Leipziger Schauspielschule. Danach folgten Engagements an verschiedenen Theatern, bevor sie 1951 an das Deutsche Theater Berlin kam. 1962 wechselte sie an das damals von Bert Brechts Witwe Helene Weigel geleitete Berliner Ensemble und blieb dort die nächsten 30 Jahre. Ihre wichtigste Bühnenrolle war die er Marketenderin in Brechts Mutter Courage. die dort ab 1978 immer wieder spielte. Gisela May war aber auch eine gefeierte Interpretin von Chansons von Brecht, Kurt Weill und Hanns Eisler, In den 1970er Jahre spielte sie im Metropol-Theater (heute Admiralspalast) als Hauptdarstellerin im Musical Hello, Dolly.

Eine breiten Publikum wurde sie durch die erfolgreichen NDR-Fernsehserie Adelheit und ihre Mörder bekannt, in der sie an der Seite von Evelyn Hamann deren Mutter verkörperte. (“Sag nicht immer Muddi zu mir” - “In Ordnung, Muddi”).

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Berlin, Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichwerderschen Gemeinden

José da Fonseca e Costa

 

 

Portugiesischer Filmregisseur; wuchs in Angola auf und kam mit 11 Jahren nach Lissabon. Obwohl er schon als Jugendlicher eine Leidenschaft für das Kino entwickelte, studierte er ab 1945 zunächst Rechtswissenschaften an der Juriustischen Fakultät der Universität Lissabon, brach das Studium aber ab, um sich ganz dem Film zuzuwenden. Von 1951 bis 1955 war Fonseca e Costa, schon früh in Filmklubs aktiv, wurde er Mitglied des Vorstands des Cineclube Imagem und verfaßte Filmkritiken für die Zeitschtften Imagem und Seara Nova. Für den Verlag Arcádia übersetzte er Bücher von Sergej Eisenstein und Guido Aristarco sowie die Romane Il Compagno von Cesare Pavese und Passione di Rosa von Alba de Cespedes. ins Portugiesische. Ab Ende der 1950er Jahre betätigte er sich auch politisch, nachdem er mit den sich im Untergrund formierenden Unabhängigkeitsbewegungen der portugiesischen Kolonien in Kontakt gekommen war. 1957 wurde er aufgrund seiner politischen Einstellung und Aktivitäten kurzzeitig von der Geheimpolizei Polícia Internacional e de Defesa do Estado (PIDE) inhaftiert. 1958 engagierte er sich im Wahlkampf für die Kandidatur des oppositionellen Humberto Delgado. Er bewarb sich etwa zeitgleich beim 1958 gegründeten staatlichen Fernsehsender Rádio e Televisão de Portugal (RTP) auf eine Stelle als Regieassistent, wurde aber trotz bestandener Eignungsprüfung nach Intervention der PIDE nicht eingestellt. Er ging daraufhin nach Paris, wo er sich mit der dortigen jungen Generation der Filmkritiker anfreundete, darunter Claude Chabrol, Jacques Doniol-Valcroze sowie anderen Redakteure des Cahiers du cinéma. 1961 ging er nach Italien, wo er als Assistent von Michelangelo Antonioni bei den Dreharbeiten zu L’Eclisse (dt: Liebe 1962) tätig war. Nach seiner Rückkehr nach Portugal drehte er Werbefilme und seine ersten Kurzfilme. 1969 war er Mitbegründer des Filmkollektivs Centro Português de Cinema, für das er 1972 mit O Recado (dt.:Die Botschaft) seinen ersten Spielfilm drehen konnte; 1975 folgte sein nächster Film, ein politischer Film in der Folge der sog. Nelkenrevolution, Os Demónios de Alcácer Quibir (dt.: Die Dämonen von Ksar-el-Kebir). Schnell erlosch der revolutionäre Geist im Volke, das sich zunehmend den Dingen des täglichen Lebens zuwandte und auch im Kino Abwechslung und Zerstreuung erwartete. Fonseca e Costa paßte sich entsprechend an uund landete mit mit seiner Kriminalkomödie Kilas, o Mau da Fita (1980, dt.: Kilas, der Böse des Streifens) einen großen Publikumserfolg, den er auch noch einmal mit seinem Film, der brasilianisch-portugiesischen Co-Produktion Viuva Rica Solteira Não Fica , erlangte.

Filme u.a.: Balada da Praia dos Cães) (1987, dt. Ballade vom Hundestrand), Cinco A Mulher do Próximo (1988), Dias, Cinco Noites (1996).

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Bilder: Parsifal von Pallandt /02/2017)

Lissabon, Cemitério dos Prazeres

Ingeborg IngeKeller

 

 

Deutsche Theater- und Filmschauspielerin; kam nach ihrem Debüt am Theater am Kurfürstendamm im Jahre 1942 nach mehreren Engagements an verschiedenen Bühnen, u.a. an Theatern in Freiberg und Chemnitz, wo sie das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte, nach dem Ende des Krieges nach Berlin zurück wo sie zunächst am Hebbel-Theater, wohin sie Boleslaw Barlog engagierte, dann an das Schloßparktheater. Dort spielte sie in Zuckmayers Stück Des Teufels General 250 mal als Pützchen mit O.E.Hasse auf der Bühne stand. Von 1950 bis 2001 war sie festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin; danach trat sie dort immer wieder als Gast auf. Parallel zu ihrer Arbeit am Theater war sie seit 1949 auch in DDR in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u.a. in dem DEFA-Fernsehvierteiler Wolf unter Wölfen (1964).nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada aus dem Jahre 1937. Auch nach der “Wende” nahm Inge Keller immer wieder auch Rollen in Kino- und Fernsehfilmen an, darunter in Aimée und Jaguar (1999), Lola + Bilidikid (2000), Alles Samba (2003), Das Kindermädchen (2012), Wilsberg. und Commissario Brunetti. 1989 gastierte sie bei den Wiener Festwochen als Frau Alving in Henrik Ibsens Gespenstern mit Ulrich Mühe als Osvald Am 18..11.2007 beging sie ihr 65. Bühnenjubiläum mit einer Lesung von Heinrich von Kleists Die Marquise von O.... am Deutschen Theater Berlin.

1952 heiratete sie Karl-Eduard von Schnitzler, den späteren Moderator des DDR-Magazins Der Schwarze Kanal. Aus der Ehe, die 1956 geschieden wurde, ging Tochter Barbara Schnitzler hervor, die ebenfalls Schauspielerin wurde.

Film- und Fernsehproduktionen u.a.: Quartett zu fünft (1949), Jetzt und in der Stunde meines Todes (1963), Frau Venus und ihr Teufel (1967),Nebelnacht (1969), Junge Frau von 1914 (1970), Unterwegs zu Lenin (1970), Ärztinnen (1984), Das Kindermädchen (2012).

Auszeichnungen u.a.: Kunstpreis der DDR (1960), Vaterländischer Verdienstorden (1984), Verdienstorden des Landes Berlin (2006), Deutscher Theaterpreis Der Faust für ihr Lebenswerk (2013).

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Berlin, Friedhof Dorotheenstädt. u. Friedrichswerdersche Gemeinde

Bilder: Klaus Meinert (06/2017)
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Bilder: Hajo Rackel (09/2017)
Bilder: Klaus Paap (04/2018)
Theater / TV / Film / Show CLXIX

Omnibus salutem!