Robert Körner

 

 

Österreichischer Fußballspieler und -trainer; begann seine Karriere gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Alfred ab 1938 in die Jugendmannschaft von Rapid und ab der späten 1940er Jahre im Sturm. 1948 wurde er Mitglied des österreichischen Nationalmannschaft und kam erstmals mit der Mannschaft am 14.11.1948 gegen Schweden zum Einsatz. 1954 kam er mit der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern, bei der die deutsche Nationalmannschaft Weltmeister wurde, auf den 3. Platz.Körner war neunmal Österreichischer Meister und nahm Insgesamt an 16 Länderspielen teil. Nach Beendigung seiner aktiven Karriere im Jahre 1959 wurde Körner Trainer zunächst bei seinem Klub, mit dem er noch zwei weitere Male Meister wurde, bevor er 1966 nach Deutschland wechselte. Dort war er zunächst für eine Saison beim SV Waldhof Mannheim und anschließend als Co-Trainer in der Bundesliga unter seinem ehemaligen Spielerkollegen Max Merkel beim 1. FC Nürnberg tätig, mit dem er 1968 die deutsche Meisterschaft gewann. In der Saison 1968/69 folgte er Merkel als Trainer des1. FC Nürnberg. Er wurde jedoch bereits nach 18 Tagen, am 12.4.1969, wieder entlassen. Später sprang Robert Körner immer wieder bei Rapid ein, arbeitete so noch insgesamt dreimal als Cheftrainer: 1969/70, 1972 und 1975/76.

Zurück zur Personenliste                   

Bild:  Heinz Knisch (08/2009)

Wien, Baumgartner Friedhof

Antonio Ascari

 

 

Italienischer Automobilrennfahrer; Sohn eines Getreidehändlers; entwickelte bereits als Junge eine Leidenschaft für Verbrennungsmotoren, als er landwirtschaftliche Maschinen reparierte. Nach dem Umzug seiner Familie nach Mailand fand er mit der Hilfe seines Bruders Arbeit bei dem der Automobilunternehmen De Vecchi, wo er die Techniken der Konstruktion der Autos erlernte. Anschließend arbeitete er zunächst als Mechaniker und schließlich als Fahrer von Sportmodellen des Automobilherstellers Alfa Romeo..1919 startete er mit einem Auto des Herstellers Fiat und nahm im selben Jahr bei der erstenTarga Florio nach dem Ende des Ersten Weltkriegs teil, schied jedoch nach einem Sturz in eine Schlucht frühzeitig aus, blieb bei dem Unfall aber unverletzt. Im Jahre 1924 gelang es ihm schließlich ein erster Triumph bei Großen Preis von Italien in Monza. In den folgenden Jahren gelang es ihm wiederholt, den Grand Prix von Belgien in Spa zu gewinnen, und wurde so zu einem der erfolgreichsten Fahrer jener Jahre. Beim Großen Preis von Frankreich am 25.7.1925 lag Ascari auf der Rennstrecke von Montlhéry vorne, verunglückte dann aber tödlich.

Zurück zur Personenliste                   

Bilder: Hartmut Riehm (06/2016)

Alberto Ascari

 

 

Italienischer Automobilrennfahrer; Sohn von Antonio Ascari, und obwohl dieser in obwohl dieser bei einem Rennen auf dem Autodrome de Linas-Montlhéry tödlich verunglückt war, wollte auch er Rennen fahren. Er begann seine Karriere 1937 auf Bianchi-Motorrädern, und 1940 kam er zu seinem ersten Auto-Renneinsatz, als ihm Enzo Ferrari den ersten von ihm gebauten Wagen für die Mille Miglia anbot. Diese fand allerdings nicht auf der traditionellen Strecke Brescia-Rom-Brescia statt, sondern auf einem Kurs in Norditalien: neun Runden à 167 km. Ascari führte kurze Zeit in seiner Klasse, schied aber nach einem Defekt aus. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, während dessen keine Rennen ausgetragen wurden und er zu einem Tnansporteinheit gehörte, die die Depots der italienischen Armee in Nordafrika mit Benzin versorgte, wollte er den Rennsport zunächst aufgeben, wurde aber von seinem Freund Villoresi überredet weiterzumachen. 1947 nahm Ascari an einem Rennen in Kairo teil, bei dem alle Fahrer technisch identische Cisitalia-Wagen fuhren, errang er den zweiten Platz. beim GP von Großbritannien 1948 und wurde Dritter beim GP von Frankreich im Jahre 1948. 1949 wurden er und Villoresi Mitglieder des Teams von Enzo Ferrari. Mit seinen Siegen unter anderem beim GP der Schweiz und beim GP von Italien und war einer der besten Fahrer dieses Jahres. In den frühen 1950er Jahren fuhr er in der Automobilweltmeisterschaft in der Klasse der Formel 1. Im Jahr 1951 feierte Ascari seine ersten Siege bei Weltmeisterschaftsrennen: Er gewann den GP von Deutschland und den GP von Italien und lieferte sich mit Juan Manuel Fangio einen heißen Kampf um die Weltmeisterschaft, den er allerdings aufgrund einer die falsche Wahl der Reifen beim Entscheidungsrennen in Barcelona verlor. In der Saison 1955 wechselte er zu Lancia und führte beim GP von Argentinien, schied jedoch nach einem Unfall aus.. Nach Siegen bei zwei kleineren, nicht zur WM zählenden Rennen nahm er am Monaco-GP teil. Nachdem die führenden Mercedes ausgefallen waren, lag er kurze Zeit an der Spitze, kam aber mit seinemLancia D50 an einer Schikane ins Schleudern und stürzte in das Hafenbecken, aus dem er von Matrosen des Reeders Onassis geborgen wurde; er überstand den Unfall mit einer gebrochenen Nase, Prellungen und einem Schock. Nur vier Tage später testete er privat einen Ferrari-Sportwagen in Monza. Aus unerklärlichen Gründen kam er von der Strecke ab, überschlug sich und erlitt tödliche Verletzungen.

Mit 13 Grand-Prix-Siegen und zwei Weltmeistertiteln war Alberto Ascari, nach dem die später Ascari-Schikane benannt wurde, einer der erfolgreichsten Piloten dea Autorennsportes.

Alberto Ascari vor Luigi Villoresi; beide steuern einen Ferrari 500 beim Großen Preis von Italien 1952 no_copyright

Zurück zur Personenliste                   

Bilder: Hartmut Riehm (06/2016)

Mailand, Cimitero Monumentale

Mailand, Cimitero Monumentale

Albert Teddy“ Richter

 

 

Deutscher Radrennfahrer; Sohn eines Gipsmodelleurs; erlernte nach dem Besuch der Volksschule zunächst den Beruf seines Vaters. Da sein Interesse jedoch dem Radrennsport galt, trat er ohne Wissen seiner Eltern dem Radsportclub Arminius bei, zeigte bereits im Juli 1932 mit dem Sieg beim Grand Prix de Paris noch als Amateur sein besonderes Talent und wurde schlagartig auch international bekannt. Im Oktober 1932 wechselte er ins Lager der Berufsfahrer. 1933 errang Richter den ersten seiner insgesamt sieben Deutschen Meistertiteln im Bahnsprint. Zu seinen herausragenden Erfolgen zählen seine Siege 1934 und 1938 beim Grand Prix de Paris. Seinen letzten Sieg feierte Richter am 9.12.1939 beim Großen Preis von Berlin. Richter, der dem Nationalsozialismus von Anfang an kritisch gegenüberstand, entschloß sich Ende 1939 zur Ausreise in die Schweiz, wurde aber am 31. Dezember auf der Bahnfahrt von Köln nach Basel einer routinemäßigen Polizeikontrolle unterzogen, wobei bei ihm eine größere Geldsumme gefunden wurde, die ihm 1938 von dem jüdischen Textilhändler Alfred Schweizer anvertraut worden war. Da das Verbringen von Devisen ins Ausland unter Todesstrafe stand, wurde er verhaftet und in ein Gefängnis nach Lörrach gebracht. wo er vermutlich ermordet wurde; nach offiziellen Angabe soll er sich das Leben genommen haben.

Inschrift: Wer dich gekannt, vergisst dich nie.

Zurück zur Personenliste                   

Bilder: Norbert Seydinovic (08/2016)

Köln, Friedhof Melaten

Franco Ossola

 

 

Italienischer Fußballspieler; begann mit dem Fußballspielen in seiner Geburtsstadt beim FC Varese;, wo er mit mehreren Jungendmannschaften auflief; 938 wurde er in die Erwachsenenmannschaft des FC Varese aufgenommen. Im Alter von 18 Jahren kam er dann zum AC Turin und debütierte dort am 4.2.1940 in der Serie A. Mit ihm und weiteren von Ferruccio Novo, dem Präsident des Klubs, arrangierten “Transfers” von hervorragenden Spielern gelang es dem AC Turin in der Saison 1942/43, die erste Meisterschaft seit Einführung der Serie A zu erringen, bevor aufgrund des Zweiten Weltkrieges der Spielbetrieb für zwei Jahre ausgesetzt werden mußte; erst 1945/46 fand wieder eine offizielle italienische Fußballmeisterschaft statt. Als Teill der berühmten Mannschaft des “Grande Torino” war Ossola fünfmal . italienischer Meister. Mit 85 Toren steht er auf dem 9. Platz in der Rangliste der Turin Clubmarken hinter Adolfo Baloncieri (100).

Franco Ossola verlor sein Leben, als das Flugzeug, eine Fiat G.212, auf dem Rückflug von Lissabon bei der Basilica Superga abstürzte. Mit ihm starben auch alle weiteren Insassen der zweimotorigen Propellermaschine. Nach ihm ist das Stadion in Varese benannt.

Zurück zur Personenliste                   

Bilder: André Pioch (06/2016)

Varese (Lombardei), Stadio Franco Ossola

Hinweis: Bei dem oben abgebildeten Stein handelt es sich um einen Gedenkstein. Beigesetzt wurde Franco Ossola auf dem Cimitero monumentale di Torino.

Erich Juskowiak

 

 

Deutscher Fußballspieler; begann seine Karriere als Fußballer 1935 in in der Jugendabteilung des Vereins Concordia Lirich, spielte dann für den VfR 08 Oberhausen. bis er während des Zweiten Weltkrieges 1943 zur Wehrmacht eingezogen wurde, in dem er bis 1945 mehrmals verwundet wurde. Nach dem Ende des Kriegs nahm er seine Karriere als Mittelfeldspieler bei dem Fu0ballmeister des Niederrheins des Jahres 1946, dem SC Rot-Weiß Oberhausen, wieder auf. Für diesen Verein und als Verteidiger für Fortuna Düsseldorf absolvierte er zwischen 1947 und 1961 über 250 Spiele in der damaligen Oberliga West.

1954 wurde er von Sepp Herberger in den Kader der Nationalmannschaft berufen, konnte jedoch wegen einer schweren Erkrankung nicht an der Weltmeisterschaft in der Schweiz teilnehmen, wo die deutsche Nationalmannschaft im Finale mit einem 3:2 Sieg über die ungarische Mannschaft am 4. Juli 1954 im Berner Wankdorf-Stadion im sog. Wunder von Bern, Fußball-Weltmeister wurde. Erst fünf Monate später, am 1. Dezember, kam er im Spiel gegen England, das die deutsche Mannschaft verlor, wieder zum Einsatz Während seiner Zugehörigkeit zum Team der Nationalmannschaft kam Juskowiak, der wegen seiner enormen Schußkraft den Spitznamen “der Hammer” trug, als Verteidiger von 1951 bis 1959 zu 31 Einsätzen und erzielte in dieser Zeit vier Tore. Im Juni 1958 nahm er an der Fußball-Weltmeisterschaft in Schweden teil und wurde - als erster deutscher Nationalspieler nach dem Zweiten Weltkrieg - im Halbfinale gegen die schwedische Mannschaft des Platzes verwiesen und war somit mitverantwortlich für die Niederlage der bundesdeutschen Mannschaft in der “Schlacht von Göteborg”; das Spiel fand in einer aufgeheizten Atmosphäre im Göteborger Stadion statt und war gekennzeichnet von mehrfachem unsportlichem Verhalten des Gastgebers und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des ungarischen Schiedsrichters, so daß Erich Juskowiak in der 59. Minute die Nerven verloren hatte. Herberger nominierte Juskowiak danach noch für sechs weitere Länderspiele. 1962 beendete Juskowiak seine Karriere bei Fortuna Düsseldorf; er verleiß kurz vor dem Abpfiff des Spiels seiner Mannschaft gegen den VfB Bottrop den Platz, nachdem es zu einem Disput zwischn ihm und Zuschauern gekommen war, und kehrt nicht wieder auf das Spielfeld zurück. Er betrieb in den folgenden Jahren einen Zeitungskioskes in Düsseldorf. Erich Juskowiak starb am Steuer seines Autos im Alter von nur 59 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts.

Zurück zur Personenliste                   

Bild: D.fer (01/2007) Wikipedia.de

Ratingen OT Lintorf, Friedhof

Karl Ferdinand Ritter von Halt (seit 1917)

pinxit Emil Stumpp (1929)

 

Deutscher Sportfunktionär; Sohn eines Schlossermeisters; nahm als Freiwilliger am Ersten Weltkrieg teil, in dem er mit dem Ritterkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens ausgezeichnet und zugleich in den persönlichen Adelstand erhoben wurde. Nach dem Ende des Krieges war er ab 1923 beim Bankhaus H. Aufhäuser in München beschäftigt und wurde dort im selben Jahr Generalbevollmächtigter. von Halt, der sich bereits als mehrfacher deutscher Zehnkampfmeister hervorgetan und 1912 an den V. Olympischen Spielen in Stockholm im Fünfkampf teilgenommen hatte, wurde er 1931 Vorsitzender des Sportbundes für Leichtathletik und als Nachfolger von Franz Lang zunächst kommissarischer Präsident, ab 1934 dann gewählter Präsident der International Amateur Handball Federation. 1929 erfolgte seine Wahl in das Internationale Olympische Komitee (IOC), dessen Mitglied er bis 1964 blieb. Während der Olympischen Sommerspiele 1932 in Los Angeles wurde von Halt, der über Verbindungen zu einer Reihe von “Alten Kämpfern” verfügte, vom Komitee beauftragt, die Voraussetzungen für die Austragung der Olympischen Spiele in Berlin, die dorthin bereits 1916 vergeben worden waren, zu eruieren, da sich im Deutschen Reich bereits ein politischer Umschwung hin zum Nationalsozialismus und der Verfolgung der Juden deutlich abzeichnete. Nach einer Audienz mit Hitler berichtete, daß man sich in Deutschland selbstverständlich an die internationalen Regeln halten würde. 1936 verantwortete er die Organisation der leichtathletischen Wettkämpfe und wurde außerdem Präsident des Organisationskomitees für die IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen.. Im selben Jahr wurde Karl von Halt, der am 1.5.1933 Mitglied der NSDAP sowie der SA, in der er Oberführer geworden war, Direktor bei der Deutschen Bank und war ab 1938 das für den Personalbereich verantwortliche Vorstandsmitglied; zusätzlich hatte er das Amt des ”Betriebsführers“ inne. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er Mitte April 1945 noch zum “Volkssturm” eingezogen und am 7 Mai  anläßlich der Registrierung als leitende Persönlichkeit der Wirtschaft durch die sowjetischen Streitkräfte verhaftet und anschließend bis Anfang 1950 ohne ein gerichtliches Verfahren im Speziallager Nr. 2 in Buchenwald des NKWD (sowjetischer Staatssicherheitsdienst), dem ehemaligen KZ Buchenwald, gefangengehalten. Entlassen wurde er, nachdem sich u.a. Avery Brundage, der wie von Halt 1912 ebenfalls aktiver Teilnehmer der Olympiade in Stockholm gewesen war, für ihn eingesetzt hatte. So konnte er 1950 nach München zurückkehren und dort eine Tätigkeit bei der Bayerischen Creditbank beginnen. Er wurde 1952 Aufsichtsratsmitglied der Deutsche-Bank-Nachfolgerin Süddeutsche Bank in München. Trotz andauernder Kritik in den Medien zwischen 1951 und 1960 aufgrund seiner Stellung im Nationalsozialismus wurde er Präsident des westdeutschen Olympischen Komitees und war von 1961 bis 1964 dessen Ehrenpräsident, sowie außerdem Ehrenpräsident des Internationalen Handballverbandes und des deutschen Leichtathletik-Verbandes.

Zurück zur Personenliste                   

Bild: Heiko Bockstiegel (12/2015)

Garmisch-Partenkirchen, Friedhof Partenkirchen

Abraham Kurland

 

 

Dänischer Ringer;

Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles im griechisch-römischen Stil, Leichtgewicht.

 

Zurück zur Personenliste                   

kurland_abraham_gb

Kopenhagen, Mosaisk Vestre Begravelsesplads

Erwin Seeler

 

 

Deutscher Fußballspieler; Vater von Uwe Seeler (*1936);

 

Die Ligamannschaft des VfL Oldeslo vor dem Spiel beim MTV Lübeck am 29.4.1951 Stehend: Hans Feddern, Erwin Seeler, Heinz Richter, Georg Wrobel, Günter Freidrich, Werner Lange. Heinz Pohl, Hermann Lattke Kniend: Helmut Lange, Heinz Lange, Ernst Hahn (Bild: Stächer

Zurück zur Personenliste                   

Bild: Heiko Bockstiegel (12/2015)

Hamburg, Friedhof Ohlsdorf

Karl Hein

 

 

Deutscher Hammerwerfer; begann im jugendlichen Alter zunächst als Diskuswerfer, Kugelstoßer und Mehrkämpfer seine Karriere, die er jedoch Anfang der 1930er Jahre nach seiner Heirat aufgab. Das Interesse erwachte erst wieder, als er 1934 einen Dokumentarfilm über die Olympischen Spiele des Jahes 1932 sah und insbesondere die Leistung des Olympiasiegers im Hammerfen, den Iren Pat O’Callaghan bewunderte. Er begann wieder zu trainieren und konnte sich für die XI. Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin qualifizieren. Bei den Spielen wurde er bei dem Wettkampt am 3. August 1938 mit einem Wurf über 56,49 m. Olympiasieger. Zwei Jahre später gewann er bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1938 mit 58,77 m. 1936, 1937 und 1938 wurde er deutscher Meister, 1942 und 1943 Vizemeister und 1939 sowie 1941 belegte er die dritten Plätze. Auch nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges über er weiterhin seinen Sport aus: 1946 und 1947 war er wiederum Deutscher Meister, 1948 Dritter, 1956 mit 48 Jahren Deutscher Vizemeister und als 65-Jähriger erzielte er noch eine Weite von 53 Metern im Hammerwerfen. Hein startete für den SV St. Georg Hamburg und trainierte bei Sepp Christmann. In den 1950er Jahren wechselte er zum Hamburger SV. In seiner aktiven Zeit war er 1,79 m groß und 103 kg schwer.

Zurück zur Personenliste                   btn_up            

Bild: Heiko Bockstiegel (1999)

Hamburg, Friedhof Ohlsdorf

Sportler XVII

Omnibus salutem!