Mihai Eminescu eigentl. Mihail Eminovici

                                         

Rumänischer Dichter; der Sohn eines Gutsbesitzers besuchte die deutschsprachige Schule in Czernowitz (Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik, heute Ukraine). Unangepaßt, verließ er die Schule vorzeitig und schloß sich einer Truppe von Wanderschauspielern an, die seiner Vorstellung von Lebensführung entgegenkam. Er war als Souffleur tätig und schlug sich mit allerlei Gelegenheitsarbeiten durch. 1866 veröffentlichte er das Gedicht De-as avea (dt. Wenn ich hätte) in der rumänischen Zeitschrift “Familia”. 1869 gründete er mit Gleichgesinnten den literarischen Zirkel Orientul (Der Orient), der sich zum Ziel setzte, mündlich überlieferte Gedichte und Märchen zu sammeln. Nachdem es seinem Vater gelungen war, seinen entwichenen, noch minderjährigen Sohn aufzuspüren, schickte er ihn zum Studium der Philosophie nach Wien, wobei Eminescu, da er keine Matura (Abitur) hatte, nur als Gasthörer an den Vorlesungen teilnehmen konnte. 1870 veröffentlichte die Zeitschrift Convorbiri literare (Literarische Gespräche), vom Literaturkreis Junimea (Die Jugend) herausgegeben, sein Gedicht Venere si Madona (dt. Venus und Madonna), das viel Anerkennung erhielt. Gefördert von dem Politiker und späteren Ministerpräsidenten Titu Maiorescu (*1840, †1917), wurde er bekannter. Nachdem Maiorescu seinem Schützling die Matura nachträglich zuerkannte, studierte dieser von 1871 bis 1874 in Berlin Philosophie, Geschichte, Wirtschaft und Rechtswissenschaften. Dort beschäftigte er sich u.a. mit der deutschen Literatur, vor allem deutsche Lyrik, und mit den Werken Arthur Schopenhauers, dessen Werk Die Welt als Wille und Vorstellung ihn zu vielen seiner Gedichte inspirierten, und Immanuel Kants, den er auszugsweise übersetzte. Eminescu, der als rumänischer Nationaldichter gilt, war aufgrund seiner stark an der Volksdichtung orientierten Sprache wegweisend für die rumänische Lyrik.

Zitat: Car la vie est un bien perdu quand on n’a pas vécu comme on l’aurait voulu. {Denn das Leben ist ein verlorenes Gut, wenn man nicht so gelebt hat, wie man hätte leben wollen.]

Werke u.a.: Der Abendstern (1883), S-a dus amorul... (Fort ist die Liebe...), Cand amintirile... (Erinnerungen...), Adio (Leb wohl), Pe langa plopii fara sot... (An einsamen Pappeln...), Si daca... (Und wenn...).

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Bild: Senorial (09/2006)

Bukarest, Bellu-Friedhof

Bild: Peter Malaschitz (05/2008)

Giovanni Papini

 

Italienischer Schriftsteller und Philosoph; der Sohn eines antiklerikalen Handwerkers und Ex-Soldaten Giuseppe Garibaldis und heimlich getauft, entwickelte schon in der Kindheit eine Leidenschaft für die Literatur und durchstöberte die Bibliothek seines Großvaters und der öffentlichen Bibliotheken. Später wird er sagen: “Io non sono mai stato bambino. Non ho avuto fanciullezza" [Ich bin niemals Kind gewesen, hatte keine Kindheit”]. Nach seinem Masterabschluß war er einige Jahre als Bibliothekar tätig. 1903 gründete er mit dem Journalisten und Schriftsteller Giuseppe Prezzolini (*1882, †1982) die Zeitschrift Leonardo, die nach Meinungsverschiedenheiten mit Mitarbeitern 1907 wieder eingestellt wurde, und arbeitet als Chefredakteur der Zeitschrift Il Regno des nationalistischen Enrico Corradini (*1865, †1931). Außerdem war er Mitarbeiter und Herausgeber der Zeitschriften La Voce, Lacerba und Rinascita; letztere erschien ab 1950 unter dem Titel Rinascimento. 1935 wurde ihm als Anhänger des Faschismus der Lehrstuhl der Fakultät für italienische Literatur an der Universität von Bologna angeboten, den er allerdings ablehnte. Kurz nach seiner Ernennung zum “Accademico d’Italia” im Jahre 1937 und zum Leiter des “Istituto di studi sul Rinascimento” veröffentlichte er sein mit einer Widmung an Benito Mussolini (Al Duce, amico della poesia e dei poeti) versehenes erstes Buch Storia della letteratura italiana. 1938 war er Mitunterzeichner des antismitischen “Manifesto della razza”. In der ersten Nachkriegszeit, in der sich das kulturelle Klima gewandet hatte, wurde Papini von den  katholischen Traditionalisten unterstützt und veröffentlichte 1946 Lettere agli uomini di Celestino VI, 1949 Vita di Michelangelo, 1951 Il libro nero, 1953 Il diavolo und 1955 La loggia dei busti sowie La spia del mondo, und im “Corriere della Sera” publizierte er vierzehntägig Artikel. In seinen letzten Jahre krank und blind, arbeitete er, unterstützt durch seinen Neffen, an einem Jugend-Projekt, dem Giudizio universale (dt. Weltgericht), das 1957 posthum herausgegeben wurde. Papini, der sich mit Kant, Hegel, Schopenhauer, Auguste Comte, Herbert Spencer und Nietzsche auseinandergesetzt hatte und mit seinen Schriften und Essays das italienische Geistesleben beeinflußte.

Werke u.a.: Le memorie d'Iddio (1912), Un uomo finito (1912, dt. Ein fertiger Mensch), Dante (1933).

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Florenz, Cimitero Monumentale delle Porte Sante

Bild: Peter Malaschitz (05/2008)

Vasco Pratolini

 

Italienischer Schriftsteller und Drehbuchautor; während die Mehrheit der italienischen Schriftsteller aus einem bürgerlichen Umfeld kamen, wuchs Pratolini im Arbeitermillieu auf. Nach dem frühen Tode seiner Mutter, und da sein Vaters als Soldat im Feld war, verbrachte er seine Kindheit bei den Großeltern. Immer war er gezwungen, sein Studium zu unterbrechen, um in verschiedenen Berufen, u.a. als Straßenverkäufer, Kellner und Druckereiarbeiter Geld zu verdienen. In den 1930er Jahren kam er in seiner Heimatstadt mit Künstlern und Schriftstellern in Kontakt, die sich regelmäßig im Hause des Malers Ottone Rosai (*1895, †1957) trafen. 1938 gründete er mit dem Dichter und Journalisten Alfonso Gatto (*1909, †1976) die Zeitschrift Campo di Marte. Im Jahr, in dem Pratolini im italienischen Bildungsministerium in Rom angestellt wurde, erschien sein erster Erzählband Il tappeto verde (1941), gefolgt von Via de’ Magazzini (1942) und Le amiche (1943). Diese sozial engagierten und auch mit neorealistischen Mitteln angelegten Werke sind geprägt von den Erlebnisse in seiner Kindheit. Er trat aber auch mit Novellen und Gedichten an die Öffentlichkeit. In den Jahren vor Ende des Krieges arbeitete er auch als Journalist und Lehrer in Mailand und Neapel. Als Jugendlicher und junger Erwachsener hatte er mit dem Faschismus sympathisiert; schließlich aber nahm er unter dem Decknamen Rodolfo Casati aktiv an der römischen Resistenza teil. Auch nach dem Ende des Krieges arbeitete Pratolini, der jetzt der Partito Comunista Italiano (PCI) nahestand, weiterhin als Journalist und schrieb als Drehbuchautor für einige berühmte Filme: Paisà (1946) von Roberto Rossellini, Rocco e i suoi fratelli (1960, dt. Rocco und seine Brüder) von Luchino Visconti, Le quattro giornate di Napoli (1962, dt. Vier Tage von Neapel) Nanni Loy.

Werke u.a.: Cronache di poveri amanti (1947, dt. Chronik armer Liebesleute, Una storia italiana (Bd.1: Metello, der Maurer, 1955; Bd. 2: Lo scialo, 1960; Bd. 3: Allegoria e derisione (1966).

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Bilder: Hans-Chritian Seidel (06/2008)

Irmgard Keun

 

Deutsche Schriftstellerin; die Tochter eines Kaufmanns besuchte 1921 nach dem Abschluß einer evangelischen Mädchenschule zunächst eine Handelsschule im Harz, nahm anschließend Privatunterricht in Stenographie und Schreibmaschine in einer Berlitz School und war danach als Stenotypistin tätig. Von 1925 bis 1927 besuchte sie die Schauspielschule in Köln, gefolgt von Engagements u.a. in Greifswald und Hamburg, allerdings mit mäßigem Erfolg, so daß sie 1929 ihre Schauspielkarriere aufgab und - ermutigt von Alfred Döblin - zu schreiben begann. Ihr erster Roman Gilgi - eine von uns (1931) begründete ihren Ruhm, gefolgt 1932 von Das kunstseidene Mädchen. Gleich nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurden ihre Bücher beschlagnahmt und verboten, ihr Antrag auf Aufnahme in die Reichsschrifttumskammer wurde 1936 endgültig abschlägig entschieden. Von 1936 bis 1940 war sie im Exil, zunächst in Ostende, später in Holland. In dieser Zeit entstanden weitere Romane. In der Zeit des Exil schloß sie mit zahlreichen Exilierten Freundschaft, u.a. mit Egon Erwin Kisch, Hermann Kesten (*1900, †1996), Stefan Zweig, Ernst Toller und Heinrich Mann. Mit Joseph Roth verband sie ab 1936 eine Liebesbeziehung, die sie 1938 beendete, nachdem die Beiden zuvor eng zusammen gearbeitet und gemeinsam zahlreiche Reisen durch Europa unternommen hatten. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Holland kehrte sie 1940 nach Deutschland zurück und lebte dort bis zum Kriegsende in der Illegalität. Danach arbeitete Keun als Journalistin und schrieb u.a. Texte für Hörfunk, Kabarett und Feuilletons; an ihre vorherigen literarischen Erfolge anzuknüpfen, gelang ihr jedoch nicht mehr. An Alkoholismus leidend, verarmte sie. 1966 wurde sie schließlich entmündigt, gefolgt von einer Einweisung in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses in Bonn, in der sie bis 1972 blieb. Nach ihrer Entlassung lebte sie zurückgezogen in Bonn, ab 1977 schließlich in Köln. Erst durch ein im Wochenmagazin Stern veröffentlichtes Portrait wurde sie wiederentdeckt, so daß sie sich durch nun erfolgende Neuauflagen ihrer Romane, insbesondere ihres Werkes Das kunstseidene Mädchen, auch finanziell erholen konnte.

Werke u.a.: Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften (1936), Nach Mitternacht (1937), D-Zug dritter Klasse (1938), Kind aller Länder (1938), Scherzartikel (1951), Wenn wir alle gut wären (1954), Blühende Neurosen (1962).

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Köln, Friedhof Melaten

Bild: Klaus Decker (02/2008)

Walter Hasenclever

 

Deutscher Lyriker und Dramatiker; der Sohn eines Arztes studierte ab 1908 Jura in Oxford, dann in Lausanne und schließlich von 1909 bis 1914 in Leipzig. Dort entdeckte er seine Liebe zur Literatur, als er in den Kreis junger Expressionisten um Kurt Pinthus, Franz Werfel kam. Zeitweise war er auch bei dem Verleger Kurt Wolff als Lektor beschäftigt. 1910 erschien sein erster Gedichtband Städte, Nächte und Menschen. 1914 gelang ihm mit dem Stück Der Sohn das erste große Werk des expressionistischen Dramas. Er schrieb aber auch sehr erfolgreich geistreiche Komödien. Aufgrund seiner Erlebnisse im Ersten Weltkrieg - er wurde 1917 aus der Armee entlassen - entwickelte sich Hasenclever zu einem radikalen Pazifisten, nachdem er sich zu Beginn des Krieges - wie viele andere Intellektuelle auch - freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet hatte. Nachdem nach der Machtübernahme die Nationalsozialisten seine Bücher verboten hatten und aus allen öffentlichen Bibliotheken entfernen ließen und er seine schriftstellerische Basis zerstört sah, verließ Hasenclever Deutschland. In Nizza heiratete er Edith Schäfer. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde er zweimal als “feindlicher Ausländer“ interniert. Nach der Niederlage Frankreichs im Juni 1940 nahm er sich aus Angst, den Nazis in die Hände zu fallen, in der Nacht vom 21. auf den 22.6.1940 im rCamp des Milles mit einer Überdosis Veronal das Leben.

Werke u.a.: Der Sohn (1914), Antigone (1917), Die Menschen (1918), Die Entscheidung (1919), Mord (1926), Ein besserer Herr (1926), Ehen werden im Himmel geschlossen (1928).

Auszeichnungen u.a.: Kleist-Preis (1917).

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Aix-en-Provence, Cimetière St. Pierre

Blaise Cendrars eigentl. Frédéric-Louis Sauser

 pinxit Amedeo Modigliani (Ausschnitt)

Französischer Schriftsteller schweizerischer Herkunft; der Sohn eines Schweizers und einer aus Schottland stammenden Mutter brach ein Studium der Medizin ab und reiste durch Europa, Rußland und Asien. Er , schlug sich mit Hilfe diverser Gelegenheitsarbeiten durch. Ab 1910 in Paris, lernte er Guillaume Apollinaire kennen. Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem er als Soldat in der Französischen Fremdenlegion an der Somme eingesetzt war, 1915 die rechte Hand verlor und mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde, nahm er die französische Staatsbürgerschaft an. 1918 arbeitete er als Assistent an dem Film J’accuse! (1918, dt. Ich klage an), später dann noch einmal an dem Streifen La Roue (1923) mit. Sein erster Lyrikband La légende de Novgorod erschien 1909; bis 1926 verfaßt er ausschließlich Essays über bildende Künstler, schrieb Erzählungen und stellte seine Anthologie nègre (1921) zusammen; sein Romandebüt hatte er mit L’or (1925, dt. Gold). Er verstand sich jedoch in erster Linie als Lyriker und Kosmopolit; als solcher verfaßte er zahlreiche Berichte über seine Reisen. Großen Einfluß übte Cendrars auf John Dos Passos aus, der seine Werke ins Englische übersetzte, sowie auf Henry Miller und Henri Michaux (*1899, †1984).

Werke u.a.: Les pâques (1912), La prose du transsibérien et de la petite Jeanne de France (1913, dt. Prosa vom Transsibirischen Express und von der kleinen Jeanne de France), Moravagine (1926, dt. Moloch. Das Leben des Moravagine), L’homme foudroyé (1945), La main coupée (1946), Bourlinguer (1948), Le lotissement du ciel (1949), Emmène-moi au bout du monde (1956, dt. Madame Thérèse).

Auszeichnungen u.a.: Grand Prix Littéraire de la Ville de Paris (1961).

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Bild: Klaus Decker (05/2007)

Paris, Cimetière des Batignolles

Hinweis: Blaise Cendrars war zunächst von 1961 bis 1994 auf dem Cimetière des Batignolles in Paris beigesetzt. 1994 wurden seine sterblichen Überreste nach Tremblay-sur-Mauldre (Yvelines) auf den dortigen Friedhof umgebettet.

 Tremblay-sur-Mauldre (Yvelines), Cimetière du village.

Bild: Henry Salomé (10/2006)

Florenz, Cimitero Monumentale delle Porte Sante

Iwan Pawlowitsch Bahrjanyj [ukrain. Іван Павлович Багряний]

 

 

Ukrainischer Schriftsteller; Sohn eines Maurers; besuchte nach dem Mittelschulabschluß ab 1920 eine Schlosserschule und anschließend eine Keramik- und Kunstschule und schloß sich während des russischen Bürgerkrieges dem Kommunistischen Jugendverband (Komsomol) an, aus dem er 1925 jedoch wieder austrat. Im April 1932 wurde er in Charkiw (Charkow) unter dem Vorwurf, in seinen Werken konterrevolutionäre Agitation betrieben zu haben, verhaftet und zu elf Monaten Gefängnis verurteilt, die er in Einzelhaft in einem Gefängnis in der GPU, des Geheimdiensts der Sowjetunion, verbrachte. Als er nach einem Fluchtversuch wieder festgenommen wurde, wurde er in das Arbeitslager Baikalo-Amurskij (BAM) verlegt. Autobiographische Details über die insgesamt fünf Jahre seines Lebens als Verfolgter - die Festnahme, Folter, Flucht aus dem Exil und die Heimkehr - .flossen in seinen Roman Сад Гетсиманський (dt. Der Garten von Gethsemane) ein. Als während des Zweiten Weltkriegs die deutsche Wehrmacht nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Jahr 1941 auch die Ukraine besetzte, engagierte er sich in der nationalen ukrainischen Bewegung. Aufgrund der politischen Entwicklung in den Ländern der UdSSR unterJosef Stalin wanderte Bahrjanyj 1945 - noch vor dem Ende des Krieges - nach Deutschland aus. Dort verfaßte er die Schrift Чому я не хочу повертатися до СРСР (dt. Warum ich nicht in die Sowjetunion zurückkehren will). 1948 gründete er die Ukrainische Revolutionär-Demokratische Partei. Zugleich redigierte er bis zu seinem Tod die Zeitung Українські вісті (dt. Ukrainische Nachrichten). Er leitete das Exekutivkomitee des Українська Національна Рада, den ukrainischen Nationalrat und war außerdem .Stellvertreter des Präsidenten der Ukrainischen Volksrepublik Stepan Witwitzkyj. Im Jahr 1963 nominierte die Zweigstelle des Verbandes des demokratischen ukrainischen Nachwuchses in Chicago Bahrjanyj für den Nobelpreis.

Bahrjanyj schuf zahlreich Romane, darunter Swirolovy (ukr. „Звіролови“), Tigrolovy (ukr.Тигролови) und Gedichte, u.a. Guljai-Pole (ukr. Гуляй-Поле) sowie Kinderbücher.

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Bilder: Matthias Bauer (07/2011)

Neu-Ulm, Hauptfriedhof

Schriftsteller CXI

Omnibus salutem!